So

25

Aug

2019

Physikalische Medialität und Musik - 1

Seit knapp 4 Jahren gibt es unseren Zirkel für Physikalische Medialität und in dieser Zeit, war das Thema Musik in Abständen und auf verschiedene Weise, immer wieder Grund für Diskussionen. Ich weiss noch, wie ich am allerersten Zirkel-Tag eine CD aus meiner Ritual-Musik-Sammlung mitbrachte, und diese nach dem ersten Sitzen nicht auf Wohlgefallen gestossen ist. Da wir dann aber Musik ganz allgemein bei unseren ersten Trancversuchen als störend ermpfanden, war diese über ein Jahr lang kein wirklich grosses Thema mehr. Sobald wir jedoch anfingen erneut mit Musik als Unterstützung zu singen, trafen immer wieder verschiedene Ansichten, Vorstellungen und Bedürfnisse aufeinander und sorgten für gewisse Spannungen. Ich selbst habe dabei viele, wirklich viele Stunden damit verbracht passende Musik zu suchen, CD's zu erstellen, zu verwerfen oder zu optimieren, aber trotzdem gab es immer wieder einmal neue Dikussionen. Und irgendwann habe ich mich angefangen zu ärgern, war auch verletzt, später hat es mich nur noch erschöpft.

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Fr

26

Apr

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 2-3

Das Gebiet der Physikalischen Medialität assoziiere ich für mich zum grössten Teil mit guten und positiven Eindrücken, auch wenn ich damit, bzw. in deren Kraftfeld, schon so einige herausfordernde Erfahrungen gemacht habe. Dass mir aber die Dunkelheit und Nacht solche Freude bereitet, das war überhaupt nicht immer so, denn als Kind wie auch noch als junger Erwachsener, habe ich sehr an diesen gelitten. Eine meiner ersten Erinnerungen als Kind überhaupt, handelte davon, dass ich in der Nacht erwacht bin und im Zimmer leuchtende Monde schwebten. Eigentliche waren diese Sichel- und Vollmonde als Dekoration an die gegenüberliegende Türe geklebt, nun schwebten sie plötzlich 'lebendig' und 'leuchtend' in der Luft - was mir grosse Angst bereitete! Oder es war enorm wichtig für mich, dass ich möglichst vor Mitternacht schlief, denn schreckte mich die Dunkelheit sonst schon sehr, war Wachsein während der Geisterstunde nackter Horror. Hinzu kam schon als kleiner Junge, eine tief sitzende Furcht zum Thema Tod und Sterben, was ich ebenfalls mit der Farbe Schwarz und Dunkelheit verbunden habe. .... Und wie man sieht, bin ich diesen Themen bis heute zugetan!

 

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Sa

20

Apr

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 2-2

Als ich damals im christlich-katholischen Kinderheim gelebt habe und in dessen religiöse Mythologie eingebunden worden bin, machte ich damit ein paar sehr spezielle Erfahrungen. Das Weltbild dort war ausgeprägt schwarz-weiss, und es wurde intensiv zwischen dem Guten, dem Himmel(Oben) und Gott, sowie dem Bösen, der Hölle(Unten) und dem Teufel gependelt. Da mir diese Mythologie als Tatsache, als echt und wahr vermittelt wurde, blieb mir somit gar nichts anderes, als mich danach auszurichten und daran zu orientieren. Das war dann hilfreich, wenn ich z.B. in der Nacht sehr Angst hatte, und dann mein Bett 'bebeten' und mit geweihtem Wasser 'segnen' und damit schützen konnte. Auf der anderen Seite zerbrach ich mir den Kopf darüber, dass der Teufel einerseits klar der Böse und Dunkle war, der 'liebe Gott' anderseits der Helle und Heilige sein sollte, sich aber eigentlich völlig anders verhielt. Denn er war ein Gott der Verfolgung und Strafe, ein Spanner der mir ständig über die Schulter blickte und dauernd mit dem Zeigefinger drohte. Er sollte das Licht sein, war aber mehr wie eine riesigschwarze und beänstigende Gewitter-Wolke - wie konnte das nur sein?

 

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Sa

13

Apr

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 2-1

Wir mögen auf der Ich- und Ego-Ebene noch so stark oder stabil sein, schlussendlich sind wir aber immer von einem noch viel Grösser-Umfassenderen umgeben, durchdrungen und darin eingebunden. Das was ich kenne, oder das was mir im Moment möglich ist aufzunehmen im Verhältnis zu dem was tatsächlich ist - Sein -, ist ein minimaler Bruchteil. Das bedeutet somit, dass das mir völlig Unbekannt-Fremde weit umfassender und grösser ist, als ich es mir wohl je vorstellen kann - und da will ich auf Schutz oder Führung verzichten?! ..... Wie schon gesagt, in der 'realen' äusseren Welt würden wir das nie tun, weil uns der Alltag schnell eines anderen belehren würde, und dieser ein achtsames und konstruktives Herangehen erfordert. Indem wir aber die innere Welt abgewertet haben und diese oft nicht mehr als 'wahrhaft-real' erleben, kümmern wir uns nicht mehr gross um diese, und wenn, dann höchstens noch um die psychisch-psychologischen Aspekte. Aber eigentlich wäre da mehr, und es ist die Nacht und Dunkelheit mit ihrer natürlichen und besonderen Kraft, die uns mit diesen 'anderen', 'geheimnisvollen' und 'magischen' inneren Welten wieder (mehr) in Kontakt bringen kann.

 

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Mo

25

Mär

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 1-3

Die Nacht und Dunkelheit ist einerseits leer und doch voll, sie ist das Nichts und Alles, sie ist die unbekannte und unendliche Tiefe aus der etwas Unerwartetes, Unbekanntes oder Neues erscheinen und geboren werden kann. Dies kann Angst machen, gar grosse Angst, vor allem wenn es über das bisher Bekannte hinausgeht und man dieses nicht einordnen kann. Darum ist es einerseits so wichtig, (wieder) mehr über die 'anderen' und 'inneren' Nacht-Welten zu wissen, anderseits auf deren heilig-heilende Kräfte zurückgreifen zu können, weil diese schlussendlich uns selbst grösser und weiter machen. Z.B. haben mich die erwähnten Nacht-Winde damals wahrhaftig 'durchgeblasen', aber wenn ich nicht mehr wahrnehmen und spüren kann, dass dies bewusst-lebendige Elementarkräfte sind, die sich zeigen, mit mir spielen und kommunizieren wollten, dann entgeht mir etwas. Oder so war es mir hinterher echt peinlich, dass ich so intensiv auf die Leuchtkäfer reagiert habe, weil mein zu westlichter Verstand dies als Projektionsobjekte eingeordnet hat. Erst viel später habe ich diese als 'Boten' erkannt, und dass sie mich für einen Moment mit einer Glück-Liebe-Ebene in Kontakt gebracht haben.

 

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Di

12

Mär

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 1-2

Einmal, da ging ich an meinen Wurzelort und suchte dort einen Platz mit besonderem 'Spirit' auf, - schon mal hatte ich dort am obersten Punkt eine Nacht verbracht und bin dabei vom Wind ziemlich 'durchgeblasen' worden. Nun wollte ich es etwas ruhiger haben und bezog einen Platz etwas unterhalb, weil es dort auch eine kleine geschützte Felskuhle gab. Ich machte Feuer, verzog mich später in meinen Schlafsack und hatte es so gemütlich, dass ich eingeschlafen bin, und schlussendlich einfach eine stimmungsvolle Nacht im Wald verbracht habe. Es gab auch sonst so einige Nächte, da war einfach nichts was ich greifen konnte und aus denen ich mit einer für mich wesentlichen Einsicht in den Tag zurückkehrt wäre, oder die 'Nacht-Angst' hat mich so stark überkommen und vereinnahmt, dass ich mich schlussendlich verschliessen und schützen musste. Oder ein anderes Mal, da war ich auf Heilungs- und Visions-Suche im Amazonas-Dschungel und habe dort so einige Nächte ganz alleine verbracht, als plötzlich kleine Lichtlein auf mich zugeflogen kamen und ich verzückt glaubte Geistererscheinungen zu haben, bis sich diese als weltliche Leuchtkäfer herausstellten.

 

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Fr

08

Mär

2019

Heilige und heilende Dunkelheit 1-1

Eigentlich müsste der Titel etwas in der Art wie 'Die heilige und heilende Kraft des Schattens, der Dunkelheit, Nacht und Unterwelt, sowie der physikalischen Medialität' heissen, aber solch eine Überschrift wäre natürlich viel zu lange. Jedoch möchte ich hier nicht auf jede dieser 'Dunkelheit-Facetten' im Detail eingehen, möchte aber anderseits das Heilige und Heilende derselbigen möglichst umfassend würdigen und hervorstreichen. Schon einmal habe ich dies mit einem ähnlichen Titel und Text getan, diesen aber mittlerweile gelöscht, nur um jetzt noch einmal einen Anlauf zu nehmen. Obwohl ich dabei auch Bezug nehme auf andere Kulturen und ihre Traditionen, halte ich mich überwiegend an eigene Erfahrungen, Erlebnisse sowie dadurch entstandene persönliche Gedanken oder Ausrichtungen. Theorie ist gut und oftmals hilfreich, Praxis ist besser, und vor allem gründet diese (dann) auf dem Eigenen! Denn es ist auch kein leichtes Thema, die Wenigsten lassen sich gerne darauf ein, und wer schon einmal von der Dunkelheit 'berührt' worden ist, weiss genau welch tiefe Furcht sie hervorrufen kann. Aber das ist der Schatten der Dunkelheit, es gibt sie jedoch sehr wohl, die heilige Dunkelheit!

 

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Sa

12

Jan

2019

Wintersonnwende-Rauhnächte 1-3

Ich bin und war schon immer der mehr introvertierte Mensch, was auch zur Folge hatte, dass meine realen Ausflüge in die äussere Welt sich immer in Grenzen gehalten haben, und das ist bis heute so. Statt dessen habe ich früh damit angefangen die innere Welt zu erforschen, allerdings war das in meinen jungen Jahren immer noch von einer Art, die trotz allem zur Aussenwelt gehört hat und somit mehr mit dem absteigendem Energiefluss verbunden war. Entsprechend der Jahreszeit geht es jetzt aber nur begrenzt um die Aussen- und Oberwelt, sondern um ein Zulassen und Erforschen der Innen- und Unterwelt, und dabei dient der absteigende Energiefluss und das Mentale höchstens als sanfte Führung und Ausrichtung. In der Weise wie heute die Rauhnächte begangen werden, spielt der absteigend Energiefluss aber oft eine grössere Rolle, was zwar eigentlich zur neu aufsteigenden Jahreszeit passt. Hat man jedoch - symbolisch gesprochen - vor der Wintersonnwende nicht zur Unterwelt und zu den Erdahnen (zurück-)gefunden, dann wird die Rauhnacht-Jahres-Ausrichtung vom Kopf her angegangen, statt wirklich von der inneren und unteren Führung getragen zu werden.

 

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So

06

Jan

2019

Wintersonnwende-Rauhnächte 1-2

Ebenfalls haben ich zusammen mit meiner Frau und unseren zwei Kinder dieses Jahr die Rauhnächte zelebrieren wollen, allerdings war das nicht so ein Erfolg, aber immerhin ein Anfang. Eigentlich wollten wir jeden Abend Räuchern und ein kleines Thema ansprechen, aber alles nur kurz und nicht zu aufwendig, damit es den Jüngsten nicht langweilig wird. Aber nachdem es erste Reibereien wegen des Räuchern gab und wer-was-wann-wo machen durfte, ausserdem es während der Rituale ein ständiges Gekicher gab, war ich schon bald etwas genervt. Nachdem meinem schon bestehendem Husten das Räuchern jedoch nicht so bekommen ist, mussten wir dieses nach Draussen verlegen. Dann kam plötzlich auch noch das, dies und jenes dazwischen, so dass wir nicht alle Abende unser kleines Ritual halten konnten, so dass von einem beständigen Fluss keine Rede war. Und obwohl ich diese dunkle Jahreszeit über alles liebe, hat mich auch dieses Jahr der 'Weihnachts-Blues' überkommen, so dass ich ein paar Tage wirklich in der Schwermut feststeckte und nur mit Mühe wieder herausgefunden habe. ...... Alles in allem, also eine eher anspruchsvolle Zeit für mich!

 

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Di

25

Dez

2018

Wintersonnwende-Rauhnächte 1-1

Am 20. Dezember in diesem Jahr, haben wir uns das letzte Mal im Zirkel getroffen. Zuerst sind wir ganz normal und wie sonst in völliger Dunkelheit füreinander gesessen, hinterher haben wir passend zur Jahreszeit ein kleines Licht-Ritual gemacht und dann zusammen 'gewichtelt'(Geschenke ausgetauscht). Diesen physikalisch-medialen Zirkel gibt es nun seit gut 3 Jahren und über diese Zeit hat er sich immer weiter entwickelt, so wie die Menschen darin und damit. Noch immer sind drei der Gründungsmitglieder mit dabei, wobei aber eines davon seit einer gewisser Zeit nicht mehr für die physikalische Medialität sitzt, sondern als Beisitzerin mitmacht und neuerdings Musik und Licht bedient. Nachdem es etwas länger gedauert hat, haben wir nun ausserdem - ebenfalls seit einiger Zeit - ein weiteres festes Mitglied im Zirkel, und wünschen uns für das kommende Jahr nun noch eine/n weitere/n BeisitzerIn. Und diese/r ist auch nicht einfach nur da um mitzusitzen und um ausschliesslich zu geben, sondern der Zirkel ist (mittlerweile) so aufgebaut und ausgerichtet, dass der erste Ausgangspunkt und Fokus, das Sitzen in der Dunkelheit und mit den Kräften und Spirits ist.

 

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Do

11

Okt

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 7.3

Auch wenn ich es etwas langwierig oder komplex mache, so geht es mir für mich doch darum die Unterschiedlichkeit des Auf- und Absteigenden zu differenzieren, so dass ich folgend damit angemessen arbeiten kann. Ebenso was den Umgang mit dem Unteren und Inneren, sowie dem Oberen und Äusseren der Berge, Felsen und Steine betrifft. Dazu gehört auch das wahrnehmen, einordnen und umsetzen können der - oder in die - Natur- und Elementarkräfte, sowie Sagen und Mythen, weil diese etwas über die Art und Möglichkeiten dieser 'Energien' erzählen. Dazu hier eine weitere kleine Mär(1): ..... "Wer kennt sie nit die Dwerche(*), die Berg- oder Wald-Mannle und Frowe. Von überall her wird von ihne brichtet in der alte Zeit, von diesem Völkle das meischt klein und gedrunge von Gstalt, aber äusserst fleissig gwese sei soll. Auch in Tittinge hat einst ein grosse Dwerche-Familie zsamme mit de eiheimisch Leut glebet, von der Sippe des Dwalin(*) sollen's gwese sein. Gmeinsam habens Feld und Wald bewirtschaftet, die Viecher ghütet und pfleget, ebenso zur rechten und über dem Tal Steine brochen. Auch Kraut- und Zeichenkundig sollens gewesen sein, jo gar heilend Zouberer ..... ."

 

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Mo

01

Okt

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 7.2

 

Bevor es mit dem Text weiter geht, vorab ein weiterer kurzer aber intensiver Traum, sowie eine weitere Sage von meinem 'Wurzelort'. ..... Ich träumte, dass ich von einem Zwergenvolk eingeladen worden bin, bei und mit ihnen zu leben, und dafür wurde mir eigens eine Wohnhöhle zur Verfügung gestellt. Diese Höhle war am Fusse eines Berges gelegen und nur über schmale Wege und Felsen zu erreichen, war mitten in freier und unberührter Natur und weitab von menschlichen Aktivitäten. Sie befand sich direkt neben einem Wasserfall der aus der Höhe herabstürzte, unterhalb davon war eine steile Berg- und Felsenwiese mit ein paar wenigen Bäumen, und in der Höhle selbst befanden sich grosse Kristalle. ...... (1)"Im früheren Tittingen, wurde noch lange von den Dwerchen erzählet und die unter anderem bei dem Diedingowen, wie aber auch auf andern Höfen und Feldarbeiten mitgholfen haben, und gar ganz gschickte Handwerker gwesen sein solln. Aber mit Stein und Erz kannten sie sich noch besserlich aus, haben oben bei den 'Pechfelshöhlen' graben und auch ghauset, waren aber eines Tages plötzlich all verschwunden und niemand weiss warum und wohin."

 

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So

30

Sep

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 7.1

Wenn ich heute diesen 7 Text-Teil zu den Berg-Riten (Apukuna-Karpay) beginne, ist es genau ein halbes Jahr her, seit ich diese übertragen bekommen habe. Ich vermute, dass es vorerst auch der letzte Teil bleiben wird und erst später, dann noch praktische Erfahrungstexte folgen werden. Vorerst bewege ich mich teilweise noch in der theoretischen Erarbeitung und entsprechenden Überlegungen, erweitert mit praktischen Ansätzen und Vorgehensweisen, sowie ergänzt mit bestehenden Erfahrungen und erlebten Ereignissen. Zu Letzterem gehört auch die Geschichte, dass ich mich vor schon so einigen Jahren von einer Tuva-Schamanin behandeln liess und sie mir die Aufgabe gab, an meinen Geburtsort zu gehen, mir dort drei Steine zu suchen, und dass ich mit diesen 'arbeiten' soll. Leider war ich zu dieser Zeit noch so abgespalten von mir, dass ich nicht einmal annähernd erfassen konnte, was sie damit meinen könnte und habe das dann auch nicht wirklich umsetzen können. Dabei hatte die Frau so recht und wusste vermutlich aus Erfahrung genau von was sie sprach, es hat aber noch viele Jahre innere Arbeit gebraucht, bis ich ebenfalls an diesen Punkt gekommen bin.

 

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Mi

12

Sep

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 6.3

Ob ich/wir es bewusst (ge-)wahrnehmen oder nicht, so sind wir doch hier im Moment lebendig gewordene Erde, somit teilweise auch lebendig gewordener Stein, bzw. Mineral, und tragen damit 'Steinkraft' in uns drinnen. Das ist relevant zu wissen, denn dieser Gedanken fortgeführt heisst, dass wir auch über 'Steinenergie' verfügen, was ich aber damit noch nicht weiss ist, wohin genau mich das führt und was ich allenfalls daraus extrahieren kann. Aber es gibt somit und damit für mich eine wichtige Unterscheidung in Bezug zu den archetypischen und mythologischen Gestalten, auch wenn diese erst einmal nur theoretischer Natur ist. Ob Götter, Heilige, Apus oder ähnlich weiteres, so werden diese doch mehr damit in Verbindung gebracht, dass sie auf oder um den Stein-Fels-Berg sind, und gehören damit für mich mehr zum absteigenden Energiefluss. Anders jene mythologischen Wesen wie Steingeister, Drachen, Zwerge oder ähnliches mehr, die überwiegend - oder mal mehr oder weniger - im oder unter dem Stein-Fels-Berg sind. Dieser Unterschied ist für mich auch in Verbindung mit den 'Apukuna Karpay' wichtig, weil er auf zwei unterschiedliche Wirkrichtungen verweisst!

 

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So

02

Sep

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 6.2

Was mich in grosses Erstaunen versetzt ist, dass ich diese zwei Träume vor über 3 Jahren hatte und diese damals ein Thema vorweg genommen haben, das erst in meiner Zukunft relevant werden würde. Auch interessant ist, dass diese Träume aufgetreten sind nachdem ich kurze Zeit zuvor die Weiblichen Riten, die Nusta Karpay übertragen bekommen habe, mich aber damit schon von den Männlichen Riten, den Apukuna Karpay träumen liessen. Insgesamt ermutigt mich das, mich wieder etwas mehr dem Traum-Thema als solches zu öffnen und mit den Träumen zu arbeiten, aber auch weil das meiner 'Abschäl-Lebensphase' entspricht. Denn Träume sind abgesehen von der eigenen (erweiterten) Wahrnehmung, eine der natürlich inneren Informationsquellen an die ich angeschlossen bin, sie sind sozusagen der Gegen- oder Ergänzungspol zu Bücher und weiteren äusseren Informationsvermittler. Aber da ich gerade mit Letzteren in meiner jetzigen Lebensphase etwas zurückhaltend bin, und wenn, dann möglichst genau mit meinen inneren (aufsteigenden) Wesens-Bedürfnissen abgleiche, scheint mir ein neuer und vertiefter Umgang mit den Träumen recht reizvoll.

 

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Do

30

Aug

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 6.1

Dieser sechste Teil ist unmittelbar mit dem 5ten verbunden, sowie natürlich mit allen anderen und bisher geschriebenen Teilen. Es wird dabei unweigerlich immer wieder zu thematischen Überschneidungen kommen, aber ebenso und vor allem zu Ergänzungen und Erweiterungen. Zuerst aber nun zu dem 2ten und schon erwähnten Traum und den ich 7 Tage nach dem ersten Ahnentraum hatte (den ich damals aber noch nicht als solchen erkennen konnte): ..... Ich habe geträumt, dass wir nicht nur menschliche Ahnen haben, sondern dass ich in ein 'Volk' geboren worden bin, das von Geburt an auch Stein-Ahnen hat. Jede Familie hat Steine in verschiedener Grösse und Anzahl, mit denen sie sich besonders verbunden fühlte, wobei jeder dieser Steine unterschiedliche Qualitäten in sich trägt. Ein Stein konnte ausserdem für viele Menschen und Familien da sein, man teilte sich also die Stein-Ahnen auch. Ebenfalls konnte man sich noch in weitere Steine einkaufen und die schon zu anderen Menschen und Familien gehörten, um auf diese Weise seine Kraft zu vergrössern oder zu erweitern, ausserdem konnte man diese neue Steinbeteiligung seinen Nachfahren weiter vererben. 

 

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So

26

Aug

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 5.3

Und noch eine Geschichte(1): ....."Es wird erzählt, dass einst unter dem 'Sanggruebehübel' in einer Grotte, ein grosser Lindwurm gehaust haben soll. Manche sagen, es sollen gar deren zwei gewesen sein, wiederum andere sagen, dass es nur einer gewesen ist, der aber zwei Köpfe auf langen Hälsen gehabt hat. Und zu der Zeit als alles noch heidnisch gewesen ist, gingen ganz Verwegene dorthin um sich von diesem Rat zu holen oder um eine Heilung zu erbitten, denn dieser 'Lindtrache' soll über Weisheit und besondere Kräfte verfügt haben. Als aber der neue Glaube Einzug gehalten und man später ein Gotteshaus neben dem Hügel erbaut hat, ward irgendwann auch das ungeheuerliche Geschöpf nicht mehr gesehen. Der Zugang zur Höhle wurd verschlossen vorgefunden und seit damals wird gesagt, dass das Lindgewürm(2) sich zurückgezogen hat, und dort so lange in seiner Grotte schläft und seine Schätze hütet, bis der alte Glaube zurückkehren wird. Aber seine 'bsonders Kraft' soll man weiterhin spüren können, wenn man oben auf dem 'Hübel' steht, und wer dort gar einen 'Trachenhauch-Stein'(3) findet, wird dadurch manch Glück und viel Gesundheit erhalten."

 

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Fr

24

Aug

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 5.2

Bei der Erforschung von Sagen und Mythen meiner Geburtsregion - um damit etwas mehr über einheimische Elementarkräfte zu erfahren -, stiess ich auf folgende Geschichte: ..... "In der Nähe beim Cholmoos steht heute noch ein anderer grauer Steinblock, der Bettlerstein. Hier hausten aber nie Erdmännchen, sondern braune Zigeuner liebten diesen Stein als Heimstatt, und später fand viel fahrendes Volk sich hier ein. Da diese braungebrannten Leute in der ganzen Umgebung für ihren Unterhalt bettelten, gab man dem Stein den Namen Bettlerstein(1)." ..... Das hat mich dann doch sehr erstaunt-berührt, weil eine Verbindung und ein Zusammenhang mit meinem Traum sehr offensichtlich geworden ist, interessant auch, dass ich als Kind zu den Zigeunern gehören wollte. Was ich aber an diesem Traum damals nicht verstanden habe, das war die Verbindung vom Pfad auf der linker Bach-Seite UND den zwei Männern an dessen Ende. Aber nach der Übertragung der 'Berg-Riten', dem Erscheinen meines Grossvater's und Onkel's mütterlicherseits, hat plötzlich alles einen Sinn ergeben und ich habe verstanden, dass ich es hier unter anderem mit einem Ahnentraum zu tun habe.

 

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So

19

Aug

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 5.1

Mehr als 3 Jahre vor den 'Berg-Riten', hatte ich innerhalb von 7 Tagen in den Nächten zwei intensive Träume, wovon ich den ersten Traum zwar u.a. als eine Vorform eines Initiations- und Aufnahme-Ritual erkennen, aber doch nicht ganz verstehen, und darum die Kraft darin auch nicht 'ab-holen' konnte. Dazu muss man zuerst wissen, dass es bei meinem Geburtsort verschiedene Kraftplätze und auch spezielle Steine gibt, einer davon ist der 'Ärdmannli-Stei' / Erdmännchen-Stein(1), ein anderer der 'Bättler-Stei' / Bettler-Stein(2). Zu beiden Steinplätzen gibt es verschieden Sagen und Mythen, und ich selbst hatte mich bisher vor allem an den 'Erdmannli-Stein' gehalten, weil ich diesen mit mir und meinem Vater assoziiert und verbunden habe. ..... Nun aber träumte ich von einem Volk, das eine Art Mischung zwischen einheimischen Zigeuner und Indianer war, und das eine ganz eigene Kultur hatte. Es war aber auch ein verfolgtes und nicht sehr beliebtes Volk, aber ich selbst liebte dieses und wünschte mir ein Teil davon sein! So war es mir erlaubt bei ihnen zu sein und ebenso an ihren Versammlungen teilzunehmen, aber ich war noch nicht 'aufgenommen' oder 'adoptiert'.

 

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Mo

30

Jul

2018

Blutmond-Ritual 2

Ganz zu Anfang und als erster Auftrag zu diesem Blutmond-Ritual, haben wir uns im Umfeld einen Gegenstand suchen müssen, ein Stein, ein Blatt, ein Stück Holz, oder etwas anderes, und haben dort all das hineingeblasen, das wir nicht mehr möchten. Das finde ich eine schöne symbolische Handlung, eine Botschaft an das innere Selbst, was man gerne im Leben loshaben und loslassen, abgeben und übergeben, oder einfach verändern möchte. Und diesen Gegenstand haben wir dann in eine kleine Erdmulde gelegt, also den Erdkräften übergeben, damit diese das 'Zersetzen' und 'Auflösen' dieser (schweren) Themen übernimmt. Möglich gewesen wäre sonst auch die anderen Elemente zu nutzen, das Wasser-, Luft- oder das Feuer-Element, aber das letztere war nicht möglich, die Erde damit das naheliegenste. ..... Dies war eine Form von 'Analogie-Zauber' und der auch tatsächlich wirkt, vorausgesetzt man glaubt daran und vertraut darauf, dass es innere und äussere grössere Kräfte gibt, die diese Verwandlung und Veränderung wirken können. Dabei liegt hier mein Schwergewicht auf den Worten 'Vertrauen' und 'Verwandlung', was ich noch klein etwas näher ausführen möchte.

 

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Sa

28

Jul

2018

Blutmond-Ritual 1

Diesen Text-Teil beginne ich, nachdem ich zusammen mit meiner Familie am 27. Juli an einer Blutmond-Zeremonie gewesen bin, die auf gewisse Weise im gleichen Kraftfeld stattgefunden hat, wie meine Berg-Initiation (Apukuna Karpay). Wichtig ist mir aber einmal mehr zuerst zu sagen, dass all diese Worte aus meiner persönliche Wahrnehmung heraus entstanden sind und sämtliche Gedanken hier, nur meine eigene weltliche und spirituelle Suche spiegeln. Denn ich möchte all das was gelaufen ist für sich selbst stehen und unbehelligt lassen, und nehme somit alles andere zu mir - im Guten wie im Unguten. Aber grundsätzlich bin ich völlig ohne Vorbehalte an dieses Ritual gegangen, und war einfach nur gespannt was da kommen würde, aber gleichzeitig bin ich meinem Wesen entsprechend, immer am beobachten, spüren und am lernen. Jedoch war es zuerst einmal mehr eine Herausforderung für mich, überhaupt an das Ritual zu gehen, da bei solchen Anlässen immer zuerst einmal meine Schüchternheit und Zurückhaltung überwiegt. Denn viel Menschen gleich auch viel Eindrücke, Informationen, Farben und Muster die sich 'im Raum' bewegen, und denen ich standhalten können muss!

 

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Mi

09

Mai

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 4.3

Ich bin mittlerweile ein weiteres Mal an meinem 'Wurzel-Ort' gewesen, erneut zusammen mit meiner Frau und unseren zwei Kindern, und ich habe diesen einen weiteren speziellen 'Kraft-Platz' gezeigt. Auch dieser und wie so vieles in der Region, ist mir von meinem Pflegevater nahe gebracht worden, und er mag als Mensch eine schwierige Persönlichkeit gewesen sein, aber einen gewissen Draht zur Natur hatte er. Der Ort selbst hat etwas familiäres, und auch wenn er etwas abgelegen ist, lädt er mit seinen Nischen und Höhlen regelrecht ein, ihn mit Kindern aufzusuchen. Aber es ist auch ein guter Platz, einen 'Stein- und Felsen-Geist' auf mich einwirken zu lassen, weil er eine gewisse Ruhe, Geborgenheit und ein Gefühl des Schutzes vermittelte. Jedoch ist mir erneut dabei klar geworden, dass ich zwar solche Plätze und Örtlichkeiten kenne, aber bisher mehr auf einer weltlichen und eher oberflächlichen Ebene. Auf einer energetischen oder gar spirituellen Ebene, ist aber noch so vieles offen und unbeantwortet, jedoch steht mir damit ein Bereich zur Verfügung, der einerseits ebenfalls dem Initiation-Grundstein zugehörig ist, anderseits noch der ausführlichen Erkundung harrt.

 

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Mi

02

Mai

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 4.2

Obwohl ich damals meinem Homöopathen gar nichts von meiner bevorstehenden 'Berg-Initiation' erzählt habe, hat er mir wohl intuitiv als neues Mittel 'Stein-Adler' verschrieben (der früher auch als Gold- oder Berg-Adler bezeichnet worden ist). Jedenfalls eine interessante und thematisch passende Wahl! Eine der Reaktionen auf das Mittel war dann, dass mir mein verstorbener Onkel und Grossvater mütterlicherseits innerlich 'erschienen' sind, die ich jedoch nie persönlich kennengelernt habe. Das hat mich sehr erstaunt und berührt, passte aber ebenfalls in das eröffnete Kraftfeld, denn die Apukuna-Karpay werden ja auch als die 'männlichen Riten' bezeichnet, weil die Apu's mit wenigen Ausnahmen, als männlich Geister angesehen werden. Allerdings hat das mit meinem Onkel und Grossvater eine ziemliche Schattenseite, denn das Wenige was ich über diese weiss ist, dass mein Onkel schwer depressiv war und sich das Leben genommen hat. Mein Grossvater hingegen ist im zweiten Weltkrieg nach Deutschland 'geflüchtet', weil er in der Schweiz keinen Militärdienst leisten wollte, zurück in der Heimat, deswegen dann aber für mehrere Jahre ins Gefängnis musste.

 

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Mo

30

Apr

2018

Berg-Initiation (Apukuna Karpay) 4.1

Seit der Übertragung der 'Apukuna Karpay' (Berg-Initiation), sind mittlerweile über drei Wochen vergangen, Zeit die ich gebraucht habe um zuerst einen weiteren Text zu schreiben, und folgend meine Seminar-Notizen zu ordnen. Diese 'schreibende Verarbeitung' ist wichtig für mich, um dem Ganzen einerseits in mir eine Ordnung zu geben, anderseits um erkennen zu können, wo ich nach dieser Initiation nun stehe. So sind mir z.B. in meinen Seminar-Notizen einige Lücken bewusst geworden, die ich aber zur Zeit nicht schliessen kann, da die Paqos nun wieder in Peru sind. Allerdings kann ich das auch einfach so stehen lassen, denn ich kann es nicht ändern, statt dessen animiert es mich 'kreativ' zu werden und selbst in mir nach Antworten zu suchen. So oder so ist der nächste Schritt, dass ich nun zuerst innerlich und äusserlich so weit wie möglich zurücktrete und alles 'Fremde' loslasse, um erneut im Innen und Aussen ganz bei mir selbst anzukommen. Es gilt, auf gewisse Weise ganz von vorne anzufangen, zwar Altes und Neues zu verbinden und zu integrieren, aber damit im Hier und Jetzt, aus mir und mit den einheimischen Spirits, etwas persönliches zu erschaffen.

 

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Di

17

Apr

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 3.2

Es war für mich nicht ganz einfach an diesem Initiationswochenende teilzunehmen, denn ich hatte kurze Zeit vorher ein neues homöopathisches Mittel bekommen, und war dadurch erneut wieder ganz dünnhäutig. Schon sonst ist es für mich nicht einfach, mit einer ganzen Gruppe von Leuten zwei Tage in einem Raum zu verbringen, auch wenn ich dabei unter meinesgleichen bin. So brauchte ich den ersten Tag alleine dafür, um mich in diesen vielen Energien 'einzufinden' und 'einzupassen', so dass ich mich am zweiten Tag etwas leichter darin 'bewegen' und dafür 'öffnen' konnte. Erstaunlicherweise macht es mir dann relativ wenig aus, mich auf die jeweiligen Initiations- oder Geisterkräfte einzulassen, allerdings muss ich dann immer mit inneren und äusseren (Erst-)Reaktionen rechnen - im Guten wie im Unguten. Auch nicht immer leicht ist es, innerhalb dieser jeweiligen menschlichen und energetischen Geflechte, bei mir zu bleiben und meinem eigenen inneren Weg zu folgen. So hatten z.B. alle die gleiche Art Rassel oder Mesa/Misha (Kraftbeutel) mit, die im Kraftfeld dieser andinen Heiler-Tradition stehen, ausser mir, denn für mich ist das in dieser Weise nicht stimmig.

 

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So

15

Apr

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 3.1

Diesen Text beginne ich ziemlich genau 2 Wochen nach meiner Berg-Initiation. Er ist eine Art Nacherzählung und Ergänzung, zu dem was war und seither geschehen ist. Das ist eigentlich eine kurze Zeit, dafür dass die Wirkung bis zu einem halben Jahr anhalten soll, aber es geht mir darum, diesem ersten Teil eine Art von Abschluss zu geben. Anderseits eröffnet das was bisher geschehen ist den Boden und gibt einen Ausgangspunkt. So war ich u.a. zusammen mit meiner Familie erneut an jenem Ort, an dem ich (teilweise) aufgewachsen bin, dieses Mal aber unmittelbar beim Dorf selbst. Es ging mir darum, mich dem Dorf- und Berg-Spirit auf eine neue Weise anzunähern, den Kräften an diesem Ort bewusster zu begegnen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Ebenfalls um abzuspüren und Zeichen zu erhalten, ob ich wieder an diesen Ort zurück soll, um meine 'schamanische' Arbeit und Entwicklung in diesem Umfeld weiter zu vertiefen. Von der Natur her und den 'Geistern' wäre grundsätzlich das Potenzial vorhanden, allerdings habe ich an diesem Tag gleich zwei Dämpfer erhalten, wovon der eine war, dass mittlerweile ziemlich Waldteile und Bäume aus- und abgeholzt worden sind.

 

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Do

05

Apr

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 2.3

Während einer Ayahuasca-Zeremonie damals im Dschungel, hatte ich eine Vision in der ich über die Berge von Peru flog. Das alleine für sich war schon interessant, denn damals wusste ich noch nichts über die Heilweisen und Medizin-Leute (Paqos) des Hochlandes, und mein Fokus war ganz auf die Curanderos/Ayahuasceros und deren Heil- und Pflanzen-Medizin ausgerichtet. Jedenfalls standen in dieser Vision in der Nähe eines Berggipfels, zwei Männer - ganz in ihre einheimische und farbige Tracht gekleidet - und die sahen mich herbeifliegen und sprachen mich an. Unser Gespräch weilte nur kurz, aber beim Abschied sagten mir diese Männer, dass wir uns bald wieder sehen würden und zwar unmittelbar im physischen Leben. Ich nahm das zur Kenntnis, konnte mir das aber nicht so recht vorstellen, denn wie gesagt hatte ich kein Interesse an den Bergregionen, ebenso würde das heissen, dass ich erneut nach Peru gehen müsste. Selbst als ich dann wieder zu Hause in der Schweiz war, hatte ich lange Zeit immer nur die Sehnsucht, zurück in den Dschungel zu gehen. Aber die Aussage dieser zwei Männer hat sich mittlerweile völlig bewahrheitet - jedoch indem sie zu mir kamen!

 

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Mi

04

Apr

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 2.2

Es ist mir bei diesem Text wichtig, noch einmal einen verkürzten und persönlichen Rückblick zu machen, weil das für mich selbst und in Verbindung mit dieser Berg-Initiation der Apukuna-Karpay, relevant ist. Denn seit ich vor über 11 Jahren aus Peru zurückgekommen bin, dort in den Visionen so viele Schlangen-Begegnungen hatte, am allerersten Abend im Camp schon eine Schlange auf meinem Pfad hatte, scheine ich selbst in einer Schlangen-Phase zu stecken. Die Schlange in ihrer (schamanischen) Symbolik ist unter anderem einerseits jene, die der Erde am nächsten und mit ihr am unmittelbarsten verbunden ist, anderseits häutet sie sich zwecks Erneuerung und Wachstum immer wieder. Und genau das geschieht mit mir seit dieser Peru-Reise und hat bis jetzt nicht aufgehört! Aber das musste es auch unweigerlich mit sich bringen, denn meine Hauptvision schickte mich zurück nach Hause mit dem Auftrag, mich um meine eigene innere und äussere Wurzel (Herkunft) zu bemühen. Damit einher geht nun beständig, dass ich mich zum einen immer weiter 'meiner' Erde annähere, zum anderen, dass ich alles ablege was nicht zu mir gehört und mit meiner Wurzel im Einklang ist.

 

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Sa

31

Mär

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 2.1

Am Abend vor dem Wochenende der Berg-Initiation, war ich zusammen mit meinem Sohn noch an einem Despacho(1) bei Don Claudio und Don Hernan, den Lehrer und Vermittler dieser kommenden Einweihung. Eigentlich hatte ich das gar nicht geplant, es war ein 'Zufall', dass ich mit meinem Sohn zu dem Zeitpunkt am Computer gesessen bin, als per Mail die Information dazu kam und mein Sohnemann sein Interesse bekundet hat, daran teilnehmen zu wollen. Also sind wir zusammen hingegangen, und für ihn wurde es eine ganz neue Erfahrung, während es für mich ein schöner Einstieg für das Wochenende geworden ist, vor allem da ich mich schon etwas länger nicht mehr in diesem Kraftfeld bewegt habe. Aber wieder konnte ich erleben und was mich immer schon berührt hat, was für eine liebevolle und schöne Medizin diese 'Anden-Schamanen' weben und praktizieren. Einerseits so farbig und lebendig, anderseits doch voller Hingabe und tiefer Verbundenheit - da kann ich mir noch so manche Scheibe abschneiden! ......... Jedenfalls wurde es für mich ein besonderer Abend, diesen zusammen mit meinem 10-jährigen Sohn zu erleben und ihn miteinander zu teilen.

 

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Mi

28

Mär

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 1.2

Es ist einige Zeit her, seit ich diesen besonderen Platz besucht habe, was einerseits daran liegt, dass sich dieser nicht gleich vor meiner Haustüre befindet, anderseits mit ihm doch einiges von meiner Geschichte verbunden ist. Denn dieser besondere und etwas abgelegene Ort wurde mir von meinem Pflegevater gezeigt, einem Mann, der sehr viel Leid und Schmerz in mein Leben gebracht hat. Und damit verbinde und assoziiere ich nicht nur diese Örtlichkeit, sondern die ganze Gegend und das Dorf das in der Nähe liegt. Anderseits bin ich bei besonderen sowie rituellen Momenten, immer wieder an diesen Platz zurückgekehrt und auch jetzt konnte ich erneut spüren, wie von dort ein Ruf ausgeht. Also war es völlig klar, dass dies der Ort und Platz ist, von dem ich meine drei benötigten Steine hole, um mit diesen dann zu arbeiten. Ebenso wurde dort oben einmal mehr klar, dass ich von meiner Geschichte nicht davonlaufen kann, aber dass es möglich ist, diese zu verwandeln und auf eine andere Ebene zu bringen. Dabei geht es u.a. darum, meine eigene männliche Seite wertzuschätzen und zu heilen, zu lieben und zu würdigen - wobei letzteres auch für meine Väter und Vorväter gilt.

 

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Mi

28

Mär

2018

Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 1.1

Kommende Osterzeit, also am Samstag dem 31. März und 1. April 2018, nehme ich wieder einmal an einer Initiation teil, worauf ich mich seit ein paar Tagen innerlich und äusserlich vorbereite. Dieses Mal geht es um die 'Initation der Berge', von den Einheimischen 'Apukuna-Karpay' genannt, wobei es um eine Rückverbindung von und zu bestimmten männlichen Kräften geht. Diese Initiation ist das Gegenstück zu den 'Nusta-Karpay'(x), der weiblichen Initiation und zu weiblichen Kräften, die ich schon vor einigen wenigen Jahren übertragen bekommen habe. Obwohl beide Initiationen für Männer und Frauen sind und damit jeweilig ganz bestimmte Facetten eröffnet und bestärkt werden, bin ich als Mann natürlich besonders an dieser männlichen 'Kraft-Übertragung' interessiert. Und da wir für diesen Prozess 3 Steine mitbringen müssen, habe ich einerseits zur Vorbereitung letztes Wochenende mit meiner Familie meinen 'Hausberg' besucht, anderseits um von diesem 'Wurzel-Kraft-Ort' die erwünschte Steine zu holen. Theoretisch kann und könnte man dafür irgendwelche Steine nehmen, praktisch ist es besser und kraftvoller, diese von 'seinen' Plätzen zu beziehen.

 

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Do

06

Dez

2012

Bach-Blüten - Drei Heilerinnen

Wenn man von den Bach-Blüten spricht und dass sie Heilung bringen oder etwas in uns heilen würden, ist das eigetlich eine ungenaue Aussage und Definition. Im weitesten Sinn stimmt diese Aussage sicher so, aber nachdem ich mit allen Bach-Blüten viele, viele Versuche an mir selbst vorgenommen habe sage ich heute, dass wortwörtlich genommen ich bisher nur drei Essenzen kenne, die tatsächlich etwas heilen, bzw. ganz offensichtlich über Heilkraft verfügen. Vielleicht muss ich es auch so unterscheiden, dass alle Bach-Blüten etwas in uns bewegen können, aber nur drei der Blüten besitzen Heilkräfte im eigentlichen Sinn.

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Mi

05

Dez

2012

Einzelessenzen und Mischungen

Eine Einzelessenz ist eine Einzelessenz und wirkt entsprechend ihres Mittelbildes, sobald aber in einer Mischung zwei und mehr Blüten vorkommen, dann ist nichts mehr gleich und etwas Neues kommt dabei heraus. Es wäre schön, wenn in einer Mischung jede Blüte einzeln und in ihrem vollen Mittelbild in einem Menschen wirken würde wie als Einzelessenz, die Erfahrung aber zeigt, dass dies nicht der Fall ist. Sondern jede Mischung erschafft etwas einzigartig Neues und es lässt sich nicht im Voraus sagen, ob es das sein wird was man sich vorgestellt hat, oder etwas ganz anderes heraus kommt.

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Mo

03

Dez

2012

Das Zusammenwirken einzelner (Bach-)Blüten-Essenzen

Gewisse Texte die ich schreibe sind eher für Therapeuten gedacht, oder Leute die sich sehr intensiv mit den Blütenessenzen beschäftigen - dies hier ist so ein Text. Er weicht von dem ab was sich Dr. Edward Bach gewünscht hat, dass seine Blütentherapie unkompliziert sein und wie immer der Laie sie anwendet, eigentlich funktionieren soll. Dazu hat er ein paar einfach Grundregeln aufgestellt nach denen man sich orientieren kann, z.B. die Maximalmenge von Blütenessenzen in einer Mischung, oder wie man die Mischung am besten ansetzt, etc.

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So

02

Dez

2012

Gedanken zu Agrimony

Es gibt eine Essenz innerhalb der Bach-Blüten, der kommt eine ganz bestimmte und ganz wichtige Aufgabe zu innerhalb der seelischen Entfaltung als Mensch. Natürlich haben alle Bach-Blüten innerhalb ihres Spektrums eine wichtige Aufgabe die sie erfüllen, aber während einzelne Blüten nur ein Thema erfassen und abdecken, gibt es andere Essenzen ohne die wiederum nicht viel gehen würde. Einer dieser hilfreichen Geister ist Odermenning, also Agrimony...................  

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Sa

01

Dez

2012

Die 4 Erd-Bach-Blüten

Es gibt immer wieder interessante Verbindungen die auftauchen, bzw. die sich zeigen, so kenne ich im Moment vier Bach-Blüten die besonders stark mit der Erde verbunden sind. In diesem Fall ist besonders spannend, dass sie zusätzlich mit den Elementen in Verbindung zu bringen sind, bei Gelegenheit werde ich das vertieft erläutern. Mit der Erde in Verbindung meine ich, dass sie einerseits jeweils mit Verwurzelung zu tun haben, somit der aufsteigende und 'von unten' kommende Energiefluss besonders ausgeprägt ist. Anderseits das damit verbundene Element, seine besondere Eigenschaft in der jeweiligen Bütenwirkung hervorbringt.

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Fr

17

Aug

2012

Ergänzung zu 'Wertskala' 2

Wenn ich für mich nicht das Gefühl habe, dass eine Blütenessenz stark und kraftvoll genug ist, dann schafft sie es bei mir nicht über die 1. Stufe hinaus. Erst wenn ich mir mit einigen Kurzzeitversuchen wirklich sicher bin, dass diese Essenz etwas zu bieten hat, dann lasse ich mich auf die 2. Stufe (*) ein. Je nach Blütenessenz aber kann Stufe 1 bei mir relativ lange gehen, auch wenn es mir oft schon nach kurzer Zeit möglich ist, über eine Essenz etwas auszusagen. Dann gibt es aber jene Essenzen die sich stark anfühlen, die ich aber bei den ersten Anläufen nicht 'verstehe', mich aber durch ihre kraftvolle Energie regelrecht herausfordern. Und die Erfahrung zeigt mir, dass mir gerade diese Essenzen die mir zu Anfang nicht so leicht zugänglich sind, etwas 'Neues' zu lernen haben.

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Do

16

Aug

2012

Ergänzung zu 'Wertskala' 1

Ich beschreibe an anderer Stelle (*) meine Wertskala für ein BLÜTENBILD (BB) und teile dieses in drei Kategorien ein. Ich möchte das hier an dieser Stelle kurz ergänzen und erweitern. Wie aber schon gesagt, ist das etwas Persönliches und dient mir als Orientierung, und obwohl ich mit diesen drei Kategorien eine Unterteilung schaffe, sind die Übergänge doch manchmal fliessend und teilweise nur grob unterteilbar.

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Mo

25

Jun

2012

Blütenessenzen - Zweifel

Ich habe die letzten Wochen viele Stunden in meine Blütenforschungen gelegt, vor allem aber regelmässig damit angefangen, meine Notizen in den Blog einzufügen. Eine Riesenarbeit und eigentlich habe ich noch nicht einmal richtig damit angefangen, und es warten noch viele hundert Seiten an Notizen, später dann muss das Blütenbild noch nach und nach ergänzt und textlich verfeinert werden. Da habe ich mir ja etwas vorgenommen :-)!

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"Man erlangt umfassende Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

News

ACHTUNG - Dieser Blog wird völlig neu aufgebaut und überarbeitet!

"Ziel des Lebens ist Selbst-entwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung." (Oscar Wilde)

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"Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass die meisten Menschen ihre körperlichen, geistigen und seelischen Möglichkeiten nur zu einem sehr geringen Teil ausschöpfen .... Wir alle verfügen in unserem Leben über ein Potenzial unvorstellbaren Ausmasses, auf das wir nur zuzugreifen brauchen." (William James)