MEINE ARBEITSTECHNIK

 

Für alle Ungeduldigen zuerst die Kurzversion meiner Arbeitsmethode zur Erforschung von Blütenessenzen:

 

 

Man nehme zum Testen und Erforschen einer Blütenessenz eine normale verdünnte Mischung. Zuerst aber rüstet man sich mit einem Schreibblock und Stift und sorgt dafür, dass man um 30 Minuten Ruhe und Stille für sich hat. Dann setzt man sich bequem hin, tropfe sich von der Blütenessenz 1 - 2 Tropfen auf die Zunge, schliesst die Augen und lasse die Energie und Kraft der Essenz auf sich einwirken. Das was man dann in sich erlebt, empfindet, fühlt, spürt, sieht, schreibe man möglichst genau auf, und pendelt auf diese Weise zwischen innerer Wahrnehmung und äusseren Notizen hin und her.

 

 

Das wäre es eigentlich schon, aber es ist doch auch etwas komplexer!

 

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Die etwas längere Version zu meiner Blütenessenzen-Forschungsmethode:

 

Um mit dieser meiner bevorzugten Technik überhaupt zu experimentieren und zu forschen, empfehle ich zuerst auf die Bach-Blüten zurückzugreifen. Warum? Einerseits hat Dr. Edward Bach selbst ausgiebig mit diesen Blütenessenzen gearbeitet und viel Aufwand betrieben, um möglichst treffende und passende Blütenbilder zu schaffen. Anderseits sind diese 38 Blütenessenzen auch sonst sehr gut erforscht und es gibt dazu viel zusätzliches Informationsmaterial. Mit den Bach-Blüten zu arbeiten wird mit der Zeit also einen realistischen Eindruck darüber geben, wie gut man die eigene Wahrnehmung einsetzen, wie stark man diese schon entfaltet hat, und wie genau man sich (schon) darauf verlassen kann.  Man entwickelt ein Gefühl dafür auf welche Weise sich die Informationen zeigen, wie sich diese erspüren und sehen lassen, welch verschiedene Arten und Ebenen dabei angesprochen werden, und wie die eigene Wahrnehmung überhaupt arbeitet - und kann dies mit den Bach-Blüten und den schon existierenden Informationen immer wieder abgleichen.

 

Für einen Versuch rechne ich für mich etwa um 30 Minuten ein, damit ich dafür genug Zeit und Raum habe. Manchmal schlägt der Versuch nicht so gut an, dann brauche ich weniger Zeit, wenn ich mich gut hingeben kann, kann es auch schon einmal etwas länger dauern. Ich mache es mir dazu im Schneidersitz bequem und lege auf die Beine ein Kissen als Schreibunterlage, manchmal arbeite ich auch auf dem Bauch liegend, was aber die Wahrnehmung 'gegen vorne' etwas dämpfen und blockieren kann. Aber grundsätzlich kann das jeder machen wie er das möchte, Hauptsache es ist bequem und man kann sich gut entspannen. Bereit liegen habe ich dann einen A4-Block und Schreiber, darauf vermerke ich im Folgenden zuerst Datum, Tageszeit, welche Blütenessenz(en) ich einnehme und wer diese hergestellt hat.

 

Ebenfalls unterscheide ich dann zwischen 'Erstreaktionen' und 'Folgereaktionen', die ich ebenfalls auf meinem Notizblock vermerke.

 

ERSTREAKTION: Nachdem ich mich eingerichtet, die zu erforschende Essenz(en) ausgewählt und sie in einer normalen verdünnten Einnahmeform vorbereitet habe, träufle ich mir davon 1 - 2 Tropfen auf die Zunge. Dann schliesse ich die Augen, richte meine Aufmerksamkeit gegen innen, entspanne mich, öffne mich, probiere mich nun ganz hinzugeben und mich von der Kraft und Energie der Essenz 'berühren' zu lassen. Ich versuche wie ein Windspiel zu sein, und die Kraft und die Information der Blütenessenz ist wie der Wind. Ich lasse mich von dieser Kraft 'anrühren' und bewege mich mit ihr zu den Orten, an die sie mich tragen will. Und all das was in mir ausgelöst wird, all die 'Töne' und 'Melodien', Eindrücke, Empfindungen, Gefühle, Bilder und Eingebungen, bringe ich zu Papier. Und dies mache ich so lange, bis ich entweder nicht mehr mag - es kann schon einmal anstrengend werden! -, oder bis keine Informationen mehr kommen.

 

FOLGEREAKTION: Mögliche Folgereaktionen kann ich nur dann erforschen und beobachten, wenn ich die Blütenmischung einnehme und auch schlucke. Bei mir selbst kommt der Aspekt der 'Folgereaktion' somit dann zum tragen - und kennzeichne ich entsprechend auf meinen Notizen -, ab dann wo ich die Blütenessenzen vollständig geschluckt und einen Moment lang verinnerlicht habe. Obwohl dieser Teil der Forschungsarbeit mit den 'Erstreaktionen' sehr ähnlich ist, da es weiterhin um Wahrnehmung, Hingabe und Beobachtung geht, unterscheidet er sich doch auch. Kann man bei den 'Erstreaktionen' sehr schnell und sehr viele Informationen bekommen, geht es nun darum zu beobachten, wie die Blütenessenzen jetzt tatsächlich und längerfristig auf Körper, Seele und Geist einwirken.

 

Es ist nun wie bei den 'Erstreaktionen' möglich, dass immer wieder Impulse und Wahrnehmungen auftauchen, die über ein Blütenbild informieren und dieses beständig erweitern. Das ist aber eigentlich nur eine obere Ebene, dann gibt es eine Ebene die tiefer liegt und die erst folgend angesprochen wird, und die mit dem Prozess der 'Wandlung', 'Veränderung' und 'Umprägung' zusammenhängt. Hier strömt die Blütenenergie in das innere Wesen des Menschen ein, 'ergreift' ihn und fängt an ihn zu bewegen, zu verändern und umzuwandeln. In den 'Folgereaktionen' beobachte ich auf welche Weise das geschieht, was es mit mir macht, was an Bildern, Gefühlen, Empfindungen ausgelöst wird. Insbesondere beobachte ich auch, was für 'Erinnerungen' aus meiner eigenen Geschichte aktiviert werden und die somit in Resonanz mit der Essenz stehen. Ebenfalls achte ich auf meine nächtlichen Träume, welche Themen und persönlichen Geschichten der Gegenwart und Vergangenheit darin durch die Blüten-Einnahme erhöht oder vermehrt auftreten.

 

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Jetzt noch ein paar Zusatzinformationen, Hinweise und Ergänzungen.

 

Habe ich einmal die verdünnte Blütenessenz(en) in meinem Mund, speichle ich diese klein etwas ein, es sammelt sich dann aber automatisch immer mehr Speichel an. Diesen behalte ich aber im Mund und öffne mich zuerst der ersten Energiewelle die in mich hineinströmt. Je leichter ich mich öffnen, hingeben und berühren lassen kann, desto leichter und mehr Informationen werden dadurch 'angerührt' und 'aufsteigen'. Erst dann, und nach und nach, schlucke ich den angesammelten Speichel, was immer wieder Wellen von Energie mit sich bringen und neue Wahrnehmungen, Impulse und Reaktionen auslösen kann.

 

Den Speichel schlucke ich aber nur, wenn ich mit einer Essenz tiefer arbeiten und diese länger auf mich einwirken lassen will. Möchte ich das nicht, weil ich z.B. hinterher noch eine weitere Essenz 'antesten' will, eine Essenz mir nicht interessant oder kraftvoll genug scheint, mich eine Essenz sogar 'giftig' dünkt, dann spucke ich den angesammelten Speichel aus, ebenfalls spüle ich mir hinterher den Mund. Denn einmal geschluckt und die 'Energie' tiefer in mich aufgenommen, wirkt eine Essenz unweigerlich weiter und je nach dem wie empfindsam man ist, kann dies schon einmal auch unangenehmer werden.

 

Auf diese Weise und mit einer gewissen Übung, wird es möglich sein wahrnehmend festzustellen, welche Information eine Blütenessenz in sich trägt, von welcher Qualität die Blütenessenz als solches ist, ebenso welche Quantität sie in sich trägt. Man wird beobachten können, dass Blütenessenz nicht gleich Blütenessenz ist, dass es 'kleine' gibt und 'grosse', dass nicht alle Blütenessenzen einfach 'gut' sind, sondern dass es sehr wohl auch 'giftige' gibt. Man wird feststellen, dass es Blütenessenzen gibt die mehr vorne, solche die mehr hinten, mehr links, mehr rechts, mehr 'von oben' oder mehr 'von unten', mehr von innen und mehr von aussen wirken - und anderes mehr.

 

Und zum Schluss etwas ganz wichtiges:

 

Diese Methode hat nichts mit Medialität oder Channeling zu tun, sondern benutzt die natürlichen in uns angelegten Möglichkeiten unserer Seele und unseres Geistes - vor allem aber unseres Körpers -, der das Gefäss und Werkzeug für all diese Wahrnehmungsfähigkeiten ist! Mit entsprechender Übung lassen sich die Ergebnisse in Variationen auf diese Weise konstant wiederholen, ebenso wird sich das Blütenbild mit dieser Arbeitsweise immer weiter vertiefen, bis man es in seiner Wirkungsweise und Vollständigkeit erfasst hat.

 

 

Mehr Erfahrungen und Einsichten zu diesem Thema hier (*).

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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"Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass die meisten Menschen ihre körperlichen, geistigen und seelischen Möglichkeiten nur zu einem sehr geringen Teil ausschöpfen .... Wir alle verfügen in unserem Leben über ein Potenzial unvorstellbaren Ausmasses, auf das wir nur zuzugreifen brauchen." (William James)