Meine Geschichte mit den Bach-Blüten

- und anderen Blüten- und Naturessenzen

 

Obwohl ich heute eine tiefe Beziehung insbesondere zu den Bach-Blüten aber auch anderen Blütenessenzen habe, viele tolle Erfahrungen machen konnte und mir von diesen so viel Wissen und Erkenntnisse vermittelt wurden, so war dies doch von Anfang an nicht absehbar. Das Ganze war ein allmählicher Prozess der sich über 30 Jahre entwickelt und entfaltet hat, und der Anfang war alles andere als einschneidend und spektakulär. Ja, zeitweise waren die Nebenwirkungen und Folgewirkungen so stark, dass ich glaubte Blütenessenzen nie mehr einnehmen zu können. Aber bevor ich nun weiter erzähle, möchte ich eines von Anfang an hier gleich vorweg nehmen:

 

All die Kritik bezüglich Bach-Blüten und anderen Pflanzen- oder Natur-Essenzen, 'wissenschaftliche' Tests und Fallstudien dazu, und die deren Wirkungslosigkeit beweisen sollen, kann ich in keiner Weise bestätigen - das Gegenteil ist der Fall!

 

Allerdings falle ich auch nicht in den Gegenpol und vergöttere die Blütenessenzen, insbesondere die Bach-Blüten. Denn es handelt sich hier nicht um ein Wundermittel das bei allen und jedem (sofort) offensichtliche Resultate zeigt, sondern zumeist handelt es sich um einen längeren Entfaltungsprozess der unter Umständen Zeit und Geduld braucht. Hinzu kommt, dass ich für mich die Erfahrungen machen musste, dass tatsächlich so einiges was auf den Markt gebracht wird an Blüten- und anderen Essenzen, nicht das erbringt was ihnen angepriesen oder zugeschrieben wird.

 

Ich hoffe aber, ich kann mit meiner eigenen Geschichte, mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen etwas dazu beitragen, dass man die Bach-Blüten - sowie andere Pflanzen- und Natur-Essenzen - und deren Wirkung, die Mittelbilder und Reaktionsweisen, noch etwas besser verstehen wird. Obwohl es viel Arbeit mit sich bringt meine Notizen zu veröffentlichen, so liegt mir doch einiges daran, dass ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse teilen kann, ansonsten haben diese Forschungen nur für mich alleine längerfristig nur bedingt Sinn gemacht.

 

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Begonnen hat meine Geschichte und Beziehung mit den Bach-Blüten vor über 25 Jahren. Damals habe ich in einer Buchhandlung gearbeitet die auf esoterische Themen spezialisiert war, ausserdem war es ein kleines spirituelles Zentrum in dem Kurse für Selbsterfahrung, Geistiges Heilen, Sensitivität und Medialität angeboten wurden. Obwohl ich erste Erfahrungen in diesem Bereich schon früher gemacht habe, so erhielt ich dort doch meinen ersten wirklichen Boden, ebenso machte ich Bekanntschaft mit Blütenessenzen. Ich weiss noch wie ich anfing zu den Bach-Blüten Bücher zu lesen, aber nur grad so viel, dass ich mir erste Mischungen machen konnte, aber ich erinnere mich ebenso daran, dass ich nicht wirklich den offensichtlichen Eindruck hatte, dass diese bei mir etwas wirken und bewirkten.

 

Damals war ich etwas über 20 Jahre alt, aber trotz verschiedener Mischungen hinterliessen die Bach-Blüten bei mir keinen bleibenden Eindruck und gingen wieder vergessen. Dies änderte sich, als in meinem 23. Lebensjahr mein erster Sohn geboren wurde und die neuen Herausforderungen und Belastungen dazu führten, dass meine zumeist unterdrückten und kontrollierten Gefühle einer traumatisierten Kindheit und Jugend aufbrachen. Ich fiel in tiefste Depressionen die Jahre anhielten, hatte Angstanfälle, so dass ich mich kaum mehr auf die Strasse wagte, konnte nicht mehr arbeiten und war nur noch begrenzt belastbar. Der Weg hinab in die Unterwelt hatte erneut und in anderer Form begonnen, und ich machte mich auf die Suche nach Unterstützung und Heilung - und hier kamen irgendwann auch die Blütenessenzen wieder ins Spiel!

 

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Es wäre nun natürlich schön sagen zu können, dass mir die Bach-Blüten den Weg geebnet hätten und es mir innert kürzester Zeit besser ging, aber das war nicht der Fall. Aber die nächsten 17 Jahre wurden sie mir treue Begleiter und weil ich die Energie der Blüten immer schon gut spüren und wahrnehmen konnte, hatte ich diesbezüglich auch nie Zweifel an ihnen. Da ich in allen Bücher las, dass Bach-Blüten keinerlei Nebenreaktionen haben, experimentierte ich mit diesen nun frisch drauflos und konnte nicht verstehen, dass es mir physisch und insbesondere psychisch immer noch schlechter ging. Statt dass es mir besser ging, durchschritt ich dunkelste, dunkelste Nächte, immer wieder begleitet von intensiven Selbstmordgedanken und Selbstmordabsichten, bis hin zu dem Gefühl, in den Wahnsinn zu fallen.

 

Nachdem ich mit den Bach-Blüten nicht den erwünschten Erfolg erzielte, auch nicht in Begleitung mit klassischer und alternativen Therapien, ebenso mit der Unterstützung von Homöopathie, erweiterte ich die Anwendung mit anderen Essenzen. Nun beschäftigte ich mich intensiv mit den Kalifornischen Blütenessenzen, dann kamen nach und nach noch australische Essenzen hinzu, Korte, Perelandra und viele andere mehr (da ist viel Geld geflossen!). Ausserdem ging ich in einen Kurs, lernte das System nach Dietmar Krämer und Helmut Wild und fing nun an, die Essenzen in allen Variationen anzuwenden. Aber erst eine wichtige Erfahrung und Erkenntnis veränderte das Ganze noch einmal ...............

 

Es kam der Zeitpunkt da nichts mehr ging! Mir war zwar aufgefallen, dass wenn ich bestimmte Fläschchen von Blütenkonzentraten in den Händen hielt, mein Körper und das Energiefeld stärker reagierten. Dies führte dazu, dass ich verschiedene Essenzen die als Einnahme in Betracht kamen anfing 'blind' durchzuspüren und jene die nach regelmässigem Versuch immer wieder in mir reagierten, kamen in eine Mischung. Das brachte jedoch auch keine offensichtliche Heilung und Veränderung! Dann fing ich an Konzentrate auf der Haut zu tragen, ebenfalls machte ich Wassermischungen und legte mir darin eingelegte Tüchlein auf. Letzteres konnte zu recht starken Reaktionen in meinem Energiefeld führen, brachten aber ebenfalls keine offensichtlichen gesundheiltichen Verbesserungen.

 

Diese verschiedenen Versuche, das erforschen der Literatur, immer neue Essenzen die vielleicht besser, stärker oder deutlicher mit mir in Resonanz stehen, zeitigten nicht wirklich einen Erfolg. Dann nach x x x  solcher Versuche, x x x verschiedener Blütenmischungen, das Erforschen des Durchspürens, das Erpendeln der stimmigen Essenz, intuitves Ziehen wie es empfohlen wird, nichts davon Erfolg brachte und es mir wirklich dreckig ging, gab ich auf. Ich stellte alle Bücher und Essenzen weg, sah diesen Weg als bei mir nicht wirksam an und musste mir überlegen, wie es nun weiter ging. Und dann geschah etwas sehr seltsames, ........... innerhalb von drei, vier, fünf Tagen, fing es an mir immer besser zu gehen!

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Nahdem ich keine Essenzen mehr zu mir nahm, fing ich an mich innerhalb von Tagen an wohler zu fühlen, ich wurde 'normal', die Schmerzen in den Gelenken verschwanden, die Hirnspannungen hörten auf und das Gefühl an den Pfaden des Wahnsinns zu laufen löste sich, ebenso war ich nicht mehr so empfindlich, schnell gereizt und angespannt. Und nach so vielen Jahren des Forschens mit den Blütenessenzen fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass diese Essenzen für mich viel zu stark sind, ich wie bei anderen Dingen sehr sensibel auf diese Kräfte reagiere und vieles von dem was ich erlebte, nichts anderes als Überreaktionen waren. Nichts also davon, dass die Blütenessenzen keine Verschlechterung mit sich bringen und völlig harmlos sind, in meinem Fall eher, dass sie mich im schlimmsten Fall fast in den Tod getrieben hätten!!

 

Obwohl das Weglassen der Blüten zu einer wesentlichen Verbesserung meiner Gesundheit führte, war damit meine sehr schmerzliche und unbewältigte Vergangenheit weiterhin ungeheilt in mir. Zwar habe ich wie schon erwähnt verschiedene Therapien in Anspruch genommen, war zusätzlich bei einigen Heilern und Heilerinnen, bei Schamanen und Schamaninen, aber ich habe mich als recht resistent erwiesen. Die Beschäftigung mit der Arbeit von Wilhelm Reich, der Körperarbeit und der Körperpsychotherapie brachten dann erste kleine Öffnungen und für mich ein besseres Verständnis was in mir geschah. Ich baute mir gar einen kleinen Orgonakkumulator mit dem ich eine geladene Essenz herstellen konnte, jedoch war mir diese zu unangenehm, die Energie zu 'bissig' , zu hart und ich verwarf auch das.

 

Dann griff ich wieder auf die Blütenessenzen zurück und fing in langsamen Schritten an zu erforschen, was es braucht und wieviel ich vertrug, bis es wieder zu unangenehmen Reaktionen kommt. Es schien mir naheliegend höhere Verdünnungen zu machen und musste  dabei herausfinden, dass ich einen Tropfen aus dem Konzentrat in 1 1/2 Liter  Wasser immer noch deutlich spüren konnte. So setzte ich dann solch hohe Verdünnungen an, nahm was ich brauchte und schüttete den Rest fort, aber immer noch kam es zu Übereaktionen. Da ich nun aber wusste an was es lag, brauchte ich jeweils einfach nur ein paar wenige Tage zu warten und die Sache erledigte sich und kam wieder ins Lot.

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Da mir zwischenzeitlich ebenfalls aufgefallen war, dass ich die Tropfen nur in den Mund zu nehmen brauchte und die Reaktionen schon einsetzten, mir dabei aber auch anfingen Informationen über die Essenzen zuzufliessen, war ein neues Forschungsgebiet eröffnet. Ich widmete mich nun auch den Forschungsessenzen, Pflanzen und Blüten und über deren Wirkung man kaum noch etwas wusste. Aber ungestüm wie ich bin, machte ich das in kleineren Abständen immer wieder, was zu weiteren Verschlimmerungen meiner Gesundheit führte und ich immer wieder ein Zwangspause einlegen musste. Aber meine Aufzeichnungen und Notizen wuchsen, die Hefte füllten sich und es war mir ein Bedürfnis, meine Erfahrungen mit anderen Blütenforschern zu teilen.

 

Dabei trat ein weiteres Dilema auf das bis heute anhält. Ich musste für mich feststellen, dass meine Wahrnehmungen häufig nicht im Einklang waren mit dem, was andere zu einer Blüte sagten. Indem ich das auch kommunizierte und sanft anzusprechen versuchte, traf ich teilweise auf Widerstand der Blütenhersteller und entsprechend ihrer Reaktion, fühlte ich mich damals manchmal auch schmerzlich abgewiesen. Solche Situationen trafen auf meine eigene innere Geschichte, das nicht geliebt und abgewiesen werden, die Suche nach Anerkennung und Bestätigung - ein Heather-Thema! ............Einmal schrieb ich  auch einen bekannten deutschen Autor an, der ein wirklich gutes Buch zu den Bach-Blüten geschrieben hat und schilderte ihm meine Probleme und Reaktionen mit den Essenzen. Das Antwortschreiben hat mich ebenfalls sehr betroffen gemacht, denn es war deutlich ersichtlich, dass er mich nicht 'sah' und seine Hinweise und Tipps waren alles andere als hilfreich.

 

Trotzdem machte ich weiter, aus irgend einem Grund 'berührten' mich die Essenzen, sprachen etwas in mir an, ich war fasziniert davon, um nicht zu sagen besessen. Ich fing nun auch an selber Essenzen herzustellen und experimentierte damit, das wichtigste aber, ich fand jene Möglichkeit der Einnahme die ich bis heute anwende. Mir wurde nämlich mit der Zeit diese ganzen Hochverdünnung und was auch immer noch einfach zu kompliziert, ich stellte irgendwann nur noch normale Verdünnung her und wie sie Dr. Edward Bach empfohlen hatte. Auf ein 15 ml Gemisch von Wasser mit Brandy, kam ein Tropfen aus dem Konzentrat (Stock Bottle)! Mit Geduld, vielen Versuchen, Zweifel und Unglauben fand ich heraus, dass es reicht wenn ich einen Tropfen der Verdünnung nehme und dieser dann spürbar 4 bis 7 Tage in mir wirkt. Selbst das führte immer wieder zu Erstreaktionen, aber blieb im grossen Ganzen im Bereich des erträglichen!

 

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Und trotzdem, als ich gegen 40 ging wurde ich immer unruhiger und mir ging es immer wieder schlechter. In den Jahren zuvor war es mir endlich langsam besser gegangen, die Depressionen sind auffallend weniger geworden, die Ängste teilweise verschwunden oder viel erträglicher, ich hatte viel Öffnung erfahren. Nun aber erschien mir mehrmals der Tod, im Beruf fehlte ich wegen Krankheit immer öfter, ich spürte, eine Lebensveränderung stand an. Alles was das bisherige Leben betraf schien abgelaufen zu sein, ich wollte mit allem nichts mehr zu tun haben und fing an, mein Leben aufzuräumen. Ich verschenkte fast meinen ganzen Haushalt, was übrig blieb warf ich fort. Selbst die Blütenessenzen waren mir vergangen, auch hier, was ich nicht weggeben konnte warf ich weg und spülte ich den Abfluss hinunter. Viele hundert Seiten handschriftlicher Aufzeichnungen und Forschungsnotizen landeten im Altpapier, von dem was ich behielt, war einzig das Blütenset von Dr. Bach noch dabei........... und dann ging ich nach Peru auf der Suche nach tieferer Heilung und Einsicht!

 

Und hier, ab 40 Jahren, setzte eine neue Runde mit den Bach-Blüten und den Blütenessenzen ein, ebenso wie geahnt und gespürt, mein Leben eine neue Wende nahm:

 

Wie Jahre zuvor Guatemala, wurde Peru auf seine Weise eine Offenbarung, vor allem beeindruckte mich die Arbeit mit den Pflanzen sehr. Zum einen war dies der Umgang und der Einsatz der grossen Lehrerpflanzen wie Ayahuasca und der Tabak, zum anderen wie man sich den Pflanzen überhaupt annähert. Der Curanderismo, die Medizinarbeit der Einheimischen im Urwald, insbesondere auch das Ayahuasca hatten mich stark nach Peru gerufen - ich versprach mir viel davon. Denn schon hier in der Schweiz war ich mit der Heil- und Ritualarbeit mit Unterstützung von Entheogenen in Kontakt gekommen und diese hatten wesentlich dazu beigetragen, dass endlich wirklich erste Schritte in Richtung Heilung in mir geschahen.

 

Dadurch, dass ich selbst Hilfe und Unterstützung durch Entheogene erfahren habe, bin ich ein überzeugter Befürworter dieser Art von Heilweg, allerdings gilt das für mich nur für den heilenden Ritual- und Medizinpfad. Die Natur hat uns mächtige Heiler- und Lehrerpflanzen geschenkt, Pflanzen wie der Tabak oder die psylocibinhaltigen Pilze sind starke Medizin die innert Minuten und Stunden viel bewegen und bewirken können. Gut gewählte Blütenessenzen wie jene von Dr. Bach, sind für mich aber von ähnlicher Art, sie sind jedoch die sanfteren Brüder und Schwestern der mächtigen Medizinpflanzen. Zwar können auch Blütenessenzen innert Minuten und Stunden wirken, zumeist aber nimmt man diese länger ein um eine tiefere Wirkung zu erzielen, was aber ihr Lernpotenzial angeht, stehen sie den mächtigen Lehrerpflanzen in nichts nach.

 

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Jedenfalls lernte ich in Peru nun 1:1 wie das (Heil-)Wissen einer Pflanze erworben wird und zwar nicht so wie bei uns heute im Westen üblich, indem man dieses Wissen theoretisch aus Büchern lernt, sondern indem man dieses Wissen von der Pflanze selbst bekommt. Dazu geht man in Diät und ernährt sich je nach Pflanze die 'diätiert' wird 2- 4 Wochen nur von Kohlenhydraten in Form von Reis, Kartoffeln, Kochbananen oder Maniok, und dazu noch von einer bestimmte Fischart. Das gibt es zwei mal am Tag, ausserdem nimmt man die Pflanze zu sich deren Heilwissen man erwerben will, dies zumeist über einige Tage hinweg. Dann schaut man darauf, beobachtet was in einem geschieht, welche Reaktionen ausgelöst werden im Körper, in der Psyche, welche Träume folgen, ebenfall bittet man darum, dass einem die Pflanze auch ein Heillied, ein Icaro schenkt das zu ihr gehört.

 

Dabei war eine erstaunliche Erfahrung für mich, dass nicht nur die Einheimischen ihre eigene Sprache sprechen, sondern dass auch die Pflanzen im Dschungel anders 'sprechen' als ich es hier in der Schweiz  gewohnt war. Obwohl ich das für mich gut umsetzen konnte, da ich ja bezüglich Pflanzen nicht ganz unerfahren bin, wurde mir auch bewusst, dass es für mich nur wirklich Sinn macht mich da ganz hinein zu begeben, wenn ich auch in Peru bleiben würde. Das Wissen der Dschungelpflanzen würde mir in der Schweiz nichts nützen, vor allem da ich auf die entsprechende Pflanze zu Hause nicht würde zurückgreifen können. Hingegen ist die Arbeitsweise wie das Pflanzenwissen erworben wird leicht zu übernehmen und leicht angepasst, auch hier anwendbar.

 

Zu Hause angekommen musste ich aber feststellen, dass dies dann doch auch nicht ganz so leicht war wie ich es mir vorgestellt hatte. In Peru und im Dschungel zog ich mich für diesen Prozess extra alleine in den Wald zurück, nur gelegentlich betreut und genährt durch meinen Führer, den Curanderos und dem Koch. Hier aber wohne ich in der Stadt, bin in den Alltag involviert, Ruhe, Natur und Heilpflanzen stehen nur beschränkt zur Verfügung, ausserdem musste ich mich um meine Selbständigkeit bemühen, im weiteren hatte ich noch einen anderen Auftrag von Peru mit nach Hause genommen. Was tun?

 

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Und dann fielen mir die Bach-Blüten wieder ein! Ich wusste, ganz so wie in der Vergangenheit konnte ich es nicht mehr angehen, aber ich hatte ja von Peru eine neue Ausrichtung mitbekommen. Dort in Peru bei der Pflanzenarbeit stand erst in zweiter Linie im Vordergrund, welche Krankheiten und Gebresten mit der Pflanze angegangen werden können, ganz im Vordergrund stand zuerst die Frage, was für ein Geist denn die Pflanze bewohnt und über welche Art Kraft dieser Pflanzengeist verfügt. Nur mit der heilenden 'positiven' Essenz und Kraft einer Pflanze, konnten bestimmte 'negative' Aspekte, Krankheiten und Unannehmlichkeiten angegangen werden - und die in unmittelbarer Resonanz mit der Wesensart der Pflanze stehen.

 

Dies machte mir gewahr, dass ich von so etwas in Verbindung mit den Bach-Blüten noch nie gelesen oder etwas mitbekommen hatte. Zwar hat Dr. Bach nach Pflanzen von 'höherer' Art gesucht und deren Kraft imstande ist, 'niederes' aufzulösen und wegzuschmelzen, aber ich habe nie etwas über die entsprechenden Geister und Kräfte zu einer Pflanze gelesen. Welcher Geist und welche Art Kraft wohnt also z.B. im Gemeinen Sonnenröschen (Rock Rose), was macht dieses so einzigartig, so gross und mächtig, dass die aus ihm gewonnen Essenz bei bestimmten seelischen Zuständen - in diesem Fall u.a. Panik - helfen und heilen kann? Von was für einem Pflanzengeist wird Clematis bewohnt und von welcher Art Charakter, Seelen- und Wesensenergie ist dieser, dass er Menschen ins heilende Jetzt holt und ihnen den Mut gibt, sich ganz auf ihr Leben einzulassen?

 

Nun endlich hatte ich meinen Ansatz gefunden und es war, als ob sich für mich eine ganz neue Türe geöffnet hat die zwar schon immer vorhanden war, aber ich zuerst darauf stossen musste. Nun war es auch, als ob sich all das was ich schon gemacht hat zu einem Ganzen zusammenfügte, z.B. musste ich zuerst eine gewisse Tiefe an Sensitivität entwickeln, damit die nächsten Schritte möglich wurden. An anderen Orten auf der Welt mag dieses Wissen insbesondere bei Naturvölkern noch selbstverständlich sein, hier aber musste ich mir selbst Schritt um Schritt, verbunden mit viel Einsatz und auch Unbill, alles selbst erarbeiten. Aber nun hatte ich einen neuen Fokus, ich beherrschte die Grundtechnik und konnte mich nun meinen Blüten- und Pflanzenfreunden wieder zuwenden.

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In meiner Begeisterung plante ich, zuerst wieder bei den Bach-Blüten anzufangen da diese scheinbar gründlich erforscht sind und es nicht mehr viel dazu zu sagen gibt. Indem ich mich auf diese Geister einliess, dachte ich mir ein Bild machen zu können über deren Kräfte und um die Unterschiede deutlicher zu erforschen, was denn eine 'hohe' heilende und eine 'niedere' nicht heilende Pflanzenkraft ausmacht. Ich glaubte nicht, dass dies mehr als ein paar Monate in Anspruch nehmen würde, dann wollte ich mich wieder anderen Blütenessenzen zuwenden und die noch nicht so gründlich erforscht sind. Aber ich täuschte mich und zwar massiv, denn als ich anfing mich aus dem neuen und veränderten Blickwinkel auf die Bach-Blüten und deren Kraft einzulassen, musste ich feststellen, dass ich ziemlich unwissend war und tatsächlich über die Bach-Blüten noch lange nicht alles gesagt war.

 

Nun sind seither über 8 weitere Jahre(!) vergangen, zwischenzeitlich haben sich wieder mehrere hundert Seiten an Notizen und Aufzeichnungen angesammelt und ich habe vermutlich erst an der Spitze des Eisberges gekratzt. Immer noch verbringe ich die meiste Zeit mit der tieferen Erforschung der Bach-Blüten, hin und wieder wenn mir langweilig wird, bzw. ich etwas Abwechslung brauche, teste ich die eine oder andere Blütenessenz von anderen Anbieter. Ich habe von den Blütenessenzen ein unmittelbares Wissen vermittelt bekommen, das meine Vorstellungen bei weitem übertroffen hat und sie haben mir Dinge über mich und das Leben vermittelt, die teilweise weit über das hinaus gehen was ich je gelesen oder von anderen Menschen vermittelt bekommen habe.

 

Heute weiss ich, und obwohl ich es mir vom Kopf her immer noch nicht erklären kann, dass die Pflanzenwelt eine Quelle von Wissen, Weisheit und Heilung ist. Tiefe Ehrfurcht erfüllt mich und ich weiss nicht, wohin mich diese neu aufgestossene Türe hinführen wird, aber es steht ausser Frage, dass dieses Wissen nicht nur für mich alleine ist. Darum habe ich mich nun an die Arbeit gemacht, soweit es mir möglich ist ein Teil dieses erworbenen Wissens zu teilen und an andere Menschen weiter zu geben. Wie weit diese Erfahrungen und dieses erworbene Wissen verheben werden, das vermag ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen, aber ein erster Schritt ist getan. Bei mir selbst aber zeigt es sich darin, dass ich in absehbarer Zeit wieder aufs Land ziehe und ich mich erneut mit der Herstellung von Blütenessenzen zu beschäftigen, anderseits um einfach der Natur wieder näher zu sein. Alles andere wird sich zeigen .................... !

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Anmerkung: Die Technik die ich verwende um mit den Blütenessenzen zu arbeiten und zu forschen, die beschreibe ich (zu gegebener Zeit) im Detail bei der 'Pflanzensensitivität'. ............ Und wer sich wundert - ich habe bei diesem Text hier und obwohl es zum grossen Teil um die Bach-Blüten geht, absichtlich Fotos von anderen Pflanzen, Blumen und Kräutern verwendet. Ich möchte vermeiden, dass es zu einseitig und zu beschränkt wird, es soll lebendig und farbig sein.

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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