Merlin's Zirkel - 12

Ich schreibe hier wieder einmal überwiegend für mich, auch wenn ich gerne meine Worte mit anderen teile. Diese Worte sagen auch nur etwas über mich aus und wo ich im Leben, im Bezug zur physikalischen Medialität, sowie im Zirkel-Geschehen stehe. Und das was dabei mein Weg ist, was ich zu lernen, zu verstehen und zu erforschen habe, das kann bei anderen etwas ganz anderes sein. Somit sind meine Worte und Gedanken hier einfach ein Angebot, aber man nehme sich nur daraus, was vielleicht im Moment passend erscheint. Dies ist selbst im Zirkel so, denn obwohl wir uns austauschen und miteinander wachsen, muss trotzdem jedes Mitglied darin seinen ganz eigenen Weg zu sich selbst, ebenso zu seinen Spirit-Freunden finden. Da jedes auch an einem anderen Punkt in diesem Lebens-/ Prozess steht, kann man sich zwar gegenseitig unterstützen und beistehen, aber den Weg muss jedes selber gehen. So arbeite ich z.B. zur Zeit auf persönlicher Ebene, weiterhin an meinem Boden und an meiner Wurzel, mache dies aber gleichzeitig auch für den Zirkel.

Meine Spirit-Helfer sagen dazu: Willst Du 'aufsteigen', dann musst Du 'absteigen', denn ohne Abstieg, gibt es kein Aufstieg! Aber ob nun das oder etwas anderes, ob geheilt oder ungeheilt, das was ich im Alltag bin oder mir schon spirituell eröffnet habe, all das bringe ich mit in den Zirkel hinein. Dies trägt dann zum gemeinsamen 'Zirkel-Spirit' bei, bringt auch den spezifischen 'Gruppen-Archetyp' hervor, der uns in unseren Stärken wie auch Schwächen spiegeln wird. Das was ich mir also erarbeite, das kann ich folgend in den Zirkel einbringen, sowie den Mitgliedern ebenso den Spirits zur Verfügung stellen. Das jedoch was im Einzelnen wie im Ganzen fehlt oder blockiert ist, wird auch der 'Gruppen-Spirit' zukünftig begrenzen oder gar einengen. Das darf man dann auch nicht mit einer öffentlichen Séance vergleichen, bei der sich vorübergehend die Kraft wie Autorität zum Medium und zu seinen Spirits hin verlagert. Sondern in einem Zirkel, über längere Zeit und mit den gleichen Menschen, wird eine andere wie eigene Gruppendynamik eröffnet.

 

Gerade in unserem Vorgängerzirkel haben wir erfahren und lernen müssen, wie wichtig es ist, dass die Menschen in einem Zirkel möglichst harmonieren, sowie sich teils auch einer grösseren 'Zirkelabsicht' unterordnen können. Nur weil man gleiche oder ähnliche spirituelle (Grund-)Interessen hat, heisst das noch nicht, dass es folgend in einem Zirkel auch harmonieren und funktionieren wird. Oft und zumeist am Anfang, passt man sich an, aber irgendwann kommen die Eigenheiten zu Tage, und selbst wenn man diese gut zurückhalten oder gar unterdrücken kann, wirken diese trotzdem in das Zirkelgeschehen hinein. Für mich hat sich das Sprichwort 'Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht', als ziemliche Wahrheit herausgestellt und zum Ganzen gibt es nur wenig gute Heilmedizin, eine davon ist das Sprechen und Klären miteinander. Das fängt damit an, dass Zirkel nicht gleich Zirkel ist, und obwohl die physikalische Medialität als Kern-Thema, kann diese auf vielerlei Weise, sowie schwerpunktmässig unterschiedlich ausgedrückt werden.

 

Wenn jemand z.B. sehr gerne mit Hilfswerkzeugen in einem Zirkel arbeiten möchte wie Tisch(chen) und Planchette, dann wäre er an einem Ort falsch, an dem diese gar nicht in Anspruch genommen werden. Ist jemand anderseits mehr an innerer Entwicklung sowie Heilung interessiert, dann würde er in einem Zirkel unglücklich werden, der vor allem am Hervorbringen von äusseren physikalischen Phänomenen interessiert ist. Hier kann sich Zirkel wie potenzielle:r Teilnehmer:in viel Frust ersparen, wenn man vorab klärt, welchen Weg man verfolgt oder welche Wünsche bestehen. Oder sollte ein Zirkel neu gegründet werden, dass man sich über einen Ausgangsfokus in der Zirkel-Entwicklung einigt, damit man folgend am gleichen Strick zieht. Ansonsten liegt es an der Zirkelleitung, manchmal mit Rücksprache, den Zirkel auf Kurs zu halten und sich nicht durch zu viele Meinungen aufweichen zu lassen. Hier hat sich ein weiteres Sprichwort als wahr erwiesen - 'Zu viele Köche verderben den Brei' -, hat man jedoch seinen Weg, folgen auch die Spirits diesem.

 

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"Man erlangt umfassende Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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