Physikalische Medialität - Zirkel März 2021 - 1

Der März war ein sehr spezieller Monat und es ist uns u.a. nicht möglich gewesen, jede Woche im und für den Zirkel zu sitzen. Es war insgesamt eine Qualität von 'Räumen' und 'Aussortieren' im energetischen Raum, der sowohl das Innen wie das Aussen betroffen hat und diese Kraft hat noch nicht fertig ausgewirkt! Das hat sich sogar ganz direkt in der Realität manifestiert und lässt sich wie ein Traum deuten, indem nämlich in unserer kleinen Praxis und Zirkelraum - wie auch sonst im ganzen Haus - das Bad renoviert, die Toiletten und alle alten Leitungen herausgerissen worden sind. Unser Bad mit Toilette ist zwar schon einmal völlig erneuert worden, aber da 'von unten' her die Wasserleitungen im Haus neu verlegt werden und wir im Erdgeschoss sind, sind auch wir unmittelbar vom Umbau betroffen. Indem nun neue Leitungen hochgezogen werden, hoffe ich symbolisch, dass sich das auch sonst auswirkt und bin gespannt wie sich das zeigen könnte. Aber dieses 'Renovieren' erlebe ich auch sonst ganz deutlich zum Thema der Physikalischen Medialität, einerseits gespiegelt durch das äussere Geschehen, anderseits in und mit mir selbst sowie was mich dazu bewegt.

 

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Zum einen musste ich feststellen, dass ich sang- und klanglos aus weiteren Gruppen oder Treffpunkten zum Thema ausgeschlossen worden bin, ohne dass das kommuniziert worden wäre. Somit kann ich nur spekulieren was die Ursache dafür gewesen sein könnte, aber das mit dem Vermuten ist so eine Sache, die nicht sehr verlässlich ist und dann nur aus meinem Blickwinkel geschieht. Also setze ich mich lieber mit dem Schmerz auseinander der das in mir auslöst und mit den Gedanken, wie ich meinen Weg zukünftig in diesem Bereich der Medialität weiter verfolgen möchte. Nachdem ich mich nun einige Jahre so sehr in dieses Gebiet investiert und sehr viel von mir gegeben und eingegeben habe, fühle ich mich nun auf einmal abgeschnitten und ziemlich alleine, was doch in Herz und Seele weh macht. Es wirft mich somit auf mich selbst zurück, lässt mich das alles noch einmal tief durchreflektieren und ich kann erkennen, wie dies auch ein Zeichen dieser speziellen Zeit ist. Diese ganze Corona-Sache bringt mit sich - und die Umstände die damit einhergehen -, dass wir räumlich und damit auch innerlich, auf uns selbst und unser unmittelbares Umfeld zurückgeworfen werden.

 

Dabei gehört es zu meinen Grundgedanken, dass wie ich auf das Virus reagiere, dies zuerst einmal nur etwas über mich, mein Wesen und meine eigene Hintergrundgeschichte erzählt. ..... Kann ich dabei mehr oder weniger bei mir bleiben, oder muss ich projizieren und ausagieren? Gehöre ich zu den eher Ängstlichen oder zu den Wütenden, kann ich trotz allem tolerant und offen bleiben, oder muss ich ausschliessen und bekämpfen? Und, und, und .....! Niemand von uns kommt im Moment daran vorbei, sich mit dem Virus und damit direkt und indirekt mich sich selbst auseinanderzusetzen, sowie wie man mit der gegebenen Situation am besten umgeht. Selbst in der spirituellen Szene war auf einmal nicht mehr nur alles Licht und Liebe, Herz und Einigkeit, sondern die wahren inneren Gesichter erschienen und es wurde ebenso getrennt, abgestossen und ausgeschlossen. Und auch wenn ich das nun schon mehrfach erlebt habe und es schmerzlich ist, so ist es doch ehrlich und wahrhaftig, was mehr Fleisch am Knochen hat als ein esoterisches Gesäusel! Damit kann man - ich - etwas anfangen, darauf lässt sich (neu) aufbauen und gibt einen tragbaren Ausgangspunkt.

 

So habe ich diesen März und seine Geschehnisse dazu genutzt, mich einmal mehr - aber noch tiefer - zu fragen wer ich bin und was ich möchte, ebenso wer sich in dieser besonderen Zeit als meine weltliche wie spirituelle Freunde oder Familie erwiesen haben. Diese Klarheit versuchte ich ausserdem damit zu erreichen, bzw. zu verstärken, dass ich in Verbindung mit der (physikalischen) Medialität alle unnötigen 'Fremdenergien' entfernt habe. Fast sämtliche Bücher zum Thema habe ich auf dem Dachboden deponiert, ebenso fast sämtliche Steine und andere Apporte die ich im Laufe der Jahre erhalten habe, respektvoll zur Seite gelegt und verstaut. Bei allem ist im Moment nur übrig und präsent, was mir relevant und zu mir gehörend erscheint, ebenfalls zum Hier und Jetzt gehört. Auch bin ich dran meinen Hausaltar zu räumen und diesen neu aufzubauen, bzw. zu gestalten, immer mit der Frage ob das ich bin und dem Moment entspricht. Auch im Zirkelgeschehen und mit den Spirits frage ich mich was zu mir gehört, welches meine Freunde sind und auf wenn ich mich verlassen kann, und wie sich das im Zirkelwirken zeigt und äussert, jenseits von Wünschen und Projektionen.

 

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"Man erlangt umfassende Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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