Beginn, und der Druide

Meinen ersten medialen Lehrer habe ich mit 16 Jahren kennengelernt, mit 20 Jahren machte ich meine erste Ausbildung im medialen und heilenden Bereich, und so einige weitere Kurse und Weiterbildungen sind über die Zeit dazugekommen. Und obwohl ich über diesen Zeitraum in Übungszirkel erste Erfahrungen mit Trance und Sitzen in der Dunkelheit machen konnte, musste ich dann 48 Jahre alt werden, um an einer ersten echten Séance teilnehmen zu können. Dies war bei Kai und Julia Mügge - und ich wurde vom ersten Moment an von dieser Arbeit berührt und ergriffen! .... Und es war dann etwa 2 Jahre später an einer weiteren Séance mit diesem Medium und seiner Frau, dass ich zuerst einen grünen Stein materialisiert bekommen habe, und dann eine innere Öffnung, eine Art von Erinnerung und Vision erlebte, die mich seither begleitet. Während das Medium nämlich im Zirkel-Kreis herumging, 'erinnerte' ich mich plötzlich fast schlagartig an eine ähnliche Situation, als in einer gefühlten Vergangenheit ein älterer Mann der wie ein Druide aussah, ebenfalls in einem Kreis von Leuten herumging. Dabei segnete er die Menschen, Männer und Frauen, machte Energie- und Heilübertragungen und apportierte teilweise Kraftobjekte in ihre geöffneten Hände.

 

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Ob das eine echte Erinnerung war kann ich nicht sagen, es könnte ebenso gut eine archetypische Erfahrung gewesen sein des 'Weisen Alten' und/oder 'Weisen Zauberers'. Aber das Erleben war so real gewesen, dass mich diese Gestalt seither begleitet, mir immer wieder innerlich erscheint und mich 'anregt', was sich hier und jetzt nach einer schönen esoterischen Geschichte anhört. In Wahrheit aber hat das seither zu einiger inneren und äusseren Arbeit geführt, mit Irrungen und Wirrungen meinerseits, sowie Vor- und Rückschritte auf meinem Pfad, jedoch immer mit einer Absicht und einem Ziel im Auge. Es hat seither über 3 weitere Jahre gebraucht, dass ich innerlich so umstrukturiert war um jetzt überhaupt, die Kraft des 'Druiden' nur halbwegs 'von unten' einfliessen lassen zu können. .... Anfänglich habe ich noch versucht dieser Figur einen Namen zu geben, sie als Merlin oder Myrrdin zu bezeichnen, das haben wir auch im Zirkel getan wenn sich diese 'gezeigt' hat. Jedoch wurde es dann aber immer zu einer Kraft 'von oben', was sich völlig falsch angefühlte. Später habe ich diese Persönlichkeit versucht mit einer Sagengestalt meiner Heimat in Verbindung zu bringen, und die dort 'Türst' oder 'Wuotis' genannt wird, aber auch dies fühlte sich nicht stimmig an.

 

Ich musste dann innerlich noch einmal ganz zurücktreten und fast alles bisher erarbeitete zu dieser Gestalt loslassen, um mich dem 'Druiden' erneut annähern zu können. Ich musste verstehen und spüren lernen, dass dieser zwar ganz mit meinen seelischen wie weltlichen Anliegen verbunden ist, ich jedoch nichts erzwingen und nur mitwachsen kann. Wenn ich an ihn denke, dann ist er zwar meist präsent, aber das sich auf ihn Einlassen, sich ihm öffnen und von im angerührt werden, ist viel schwieriger und ist ein sehr langsamer Prozess. Das liegt natürlich an mir, und ich mag in all diesen Jahren noch so viele Kurse besucht und Therapieprozesse durchlaufen haben, gegenüber dieser Kraft bin ich trotzdem immer noch wie eine verschlossene Muschel. Trotzdem und seither, und insbesondere wenn ich in der Natur unterwegs bin, erlebe ich alles intensiver und farbiger, und auch in der physikalisch-medialen Zirkelarbeit wird die Präsenz des Druiden und seinen Helferkräften nun stärker. Mit ihm habe ich zur Zeit auch so etwas wie innere Heimat gefunden, ein inneres Empfinden das mir völlig neu ist. Aber ich bin auch verunsichert, habe Angst, dass dieses Erfreuliche und Tolle plötzlich wieder verschwinden könnte - aber auch dies gehört zum inneren Reife-Weg.

 

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"Man erlangt umfassende Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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