Entwicklungszirkel physikalische Medialität 1-2

Eine weitere interessante aber anspruchsvolle Geschichte in diesem halben Jahr, war einmal mehr das Thema Musik in der Zirkel- und Trance-Arbeit, aber nun glaube ich endlich die passende Lösung gefunden zu haben - zumindest für mich. .... Über 3 1/2 Jahre fühlte ich mich als Zirkel-Leiter in der Verpflichtung, für die Gruppe passende Musik zusammenzustellen, was wirklich eine grössere Arbeit war und immer wieder viel Zeit in Anspruch genommen hat. Aber was immer ich tat, entweder war es die ganze CD, der Musik-Stil, oder dann bestimmte Lieder und Texte, die einen bestimmten Geschmack oder eine Vorstellung der TeilnehmerInnen nicht getroffen hat. Ich empfand das zwar zumeist nicht im eigentlichen Sinn als Kritik, aber auf die Länge als zermürbend! Besonders stossend empfand ich mit der Zeit, dass ich zwar immer wieder anregte und ermutigte, dass doch andere auch Musik für den Zirkel produzieren, was dann aber zumeist nicht geschah. Das erlebte ich als nicht ausgewogen, musste aber nach und nach erkennen, dass ich da einerseits ein persönliches Abgrenzungsproblem, ausserdem allgemein ein viel zu starkes Verpflichtungsgefühl gegenüber dem ganzen Zirkel hatte.

 

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Was ich hier insgesamt schreibe, das sehe und erlebe ich so für mich, andere im Zirkel würden einige Dinge vermutlich (ganz) anders sehen oder gewichten. Jedoch ein Zirkel der eine tiefe energetische Arbeit wie diese macht und mit entsprechend starken Energien in Kontakt kommt, wir automatisch früher oder später Körper, Seele und Geist der einzelnen TeilnehmerInnen in ihren jeweiligen Thematiken berühren und bewegen. Und das was ich hier erzähle, das sind meine Themen die bisher an mich herangekommen sind in Verbindung mit diesem Zirkel für physikalische Medialität, und die von solcher Art neben der eigentlichen Entwicklungs-Arbeit in Erscheinung treten können. Und dieses Problem mit der Musik habe ich erst lösen können, nachdem ich etwas ganz wichtiges erkannt habe, dass nämlich die bisher gewählte Form von Musik so zusammen gestellt gewesen ist, dass sie auch in einer öffentlichen Séance genutzt werden kann. Ein Medium in einem Entwicklungs-Zirkel und das in der Aus- und Heranbildung ist, sollte sich jedoch seine eigene Musik suchen und die seinem persönlich Wesen, sowie der Art seiner Spirits und Kräfte entspricht, um damit in seine Tiefe und Trance zu kommen(!).

 

Indem mir das bewusst geworden ist, war ich auf einmal frei, denn erstens konnte ich mich nun ganz auf mich konzentrieren und zweitens mussten nun die anderen Medien-in-Ausbildung, sich um ihre eigene Musik kümmern. Ausserdem führte das dazu, dass ich nun auch freier die mehr allgemeine Musik zusammenstellen und meinen neuen Ideen nachgehen konnte. Denn sollte diese jemandem im Zirkel nicht gefallen, kann diese Person ebenfalls allgemeine Zirkel-Musik produzieren und damit ihren Teil am Ganzen beitragen. Musik ist nun einmal etwas sehr individuelles und auch sehr persönliches, und dies kann man sowohl bewusst nutzen um seine ganz eigene Trance-Qualität zu fördern, oder dem Zirkelverlauf selbst eine bestimmte Note zu geben. Man kann mit der Musik sich selbst und seine eigenen Tiefen ausloten, damit gleichzeitig aber auch jene Spirits und Kräfte locken, mit denen man sich natürlich verbunden fühlt. Mit gut und achtsam gewählter Musik, kann man das ebenso mit einem ganzen Zirkel machen, diesen in eine bestimmte Stimmung eintauchen lassen, um damit erwünschte Spirit-Kräfte anzuziehen. Aber zuerst ist immer an das Medium zu denken, erst dann folgt der Zirkel.

 

Somit gilt auch hier die schon erwähnte Zweierregel, nur dass hier statt den BeisitzerInnen, der Zirkel ist mit seiner Musik und dieser und diese das Medium unterstützen sollte. Dies wiederum dient aber nicht dazu, dass dies alles dem Medium zu Kopfe steigen sollte, sondern einerseits, dass es sich unterstützt, gefördert und getragen fühlt und wiederum, dass es keinerlei Widerstand zu machen braucht. Anderseits liegt es dann am Medium, dass es in sich an der Beziehung zu sich selbst und seinen inneren Seelenkräften arbeitet und diese entwickelt, sowie die Beziehung mit äusseren Spiritkräften sucht und diese pflegt. Beides ist wichtig und hängt miteinander zusammen, es ist die Verbindung von Animismus sowie Spiritismus und beides profitiert voneinander. Denn man kann nicht erwarten - aber wie es gerne getan wird -, dass die 'Geister' schon alles richten und machen, sondern es ist im Idealfall ein Zusammenwirken und Verschmelzen dieser beiden Pole. Darum ist es manchmal wirklich Arbeit und es braucht Geduld, sich den jeweiligen Kräften anzunähern, sich folgend darauf einzulassen, sowie das Aussen immer mit seinem Innen abzustimmen - gleich ob das Musik ist oder Geister sind.

 

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Ein Entwicklungs-Zirkel hat zwar ein Hauptthema, und wieso dieser überhaupt gegründet wird oder worden ist, er hat aber immer auch Nebenthemen und dazu gehört grundsätzlich immer auch die Begegnung und Bewegung unter den Menschen selbst. Das ist etwas, das ich zu Anfang bei der Zirkelgründung völlig unterschätzt habe, einfach weil mich das Thema selbst der physikalischen Medialität so ergriffen hatte, mir dann aber schon recht bald vorgeführt worden ist und immer noch wird. Es hat sich herausgestellt wie wichtig es ist, dass sich passende Menschen zusammenfinden und sich einander gegenseitig öffnen und miteinander verbinden können, sowie dann auch mit den Kräften und Spirits. Alles was nicht halbwegs miteinander harmoniert wird dann auch im Zirkel stören, so dass es also eine gewisse Offen- und Beweglichkeit miteinander braucht. So haben z.B. zwei der BeisitzerInnen aus unserer letzten Konstellation sich so fest gefunden und verbunden, dass sie sich vom Rest des Zirkels etwas separiert haben und es nicht zu einer wirklichen Verbindung untereinander gekommen ist. Solche Dinge können sich dann störend auswirken, wenn ausserdem hinzukommt und wie geschehen, dass noch unterschiedliche Ansichten bestanden haben.

 

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