Séance, Seminar und persönliche Eindrücke 4

Diese Séance und das Seminar mit Mychael haben mich also animiert, mich noch mehr oder noch weiter mit dem Umfeld und den Qualitäten sensitiv-medialen Schaffens zu beschäftigen. Es geht dabei nicht nur um die physikalische Medialität, sondern um die grundsätzliche Frage, in welchen 'Feldern' ich mich bewegen will, aber ebenso deren Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit zu erkennen. Zum einen ist das das Glaubens- und Bezugsfeld als solches, innerhalb dessen ich mich in meinem Leben bewegen will, und dann die Geister und Wesenheiten die es bevölkern sollen. Wiederum was diese verkörpern und darstellen, und für welche Thematik oder Elementarenergien sie stehen, bzw. welche Symbolik oder Attribute sie mit sich bringen. Dann welche mental-visionäre oder physikalisch-materielle Hilfsmittel oder Geschenke mit ihnen einhergehen, und die bei mir etwas wirken und bewirken (können), sowie das Umfeld in dem sich all diese 'Kräfte' selbst bewegen. Und Letzteres ist etwas, das bei mir erst überhaupt durch Mychael angeregt wurde, und dass ich mir Gedanken darüber mache, ob diese Kräfte ein eigenes 'zu Hause' haben und wie dieses aussehen könnte.

 

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Für mich heisst in Einklang mit dem 'aufsteigenden Energiefluss' zu sein, auch immer in Verbindung mit der Erde und dem Boden zu bleiben. Mentale Schöpfungen und Spielereien dürfen sehr wohl sein, denn jede Art Glaubens- und Bezugssystem ist eine 'künstliche' und 'kreative' Schöpfung eines einzelnen oder kollektiven Bewusstseins. Aber wie 'realistisch' oder 'abgehoben' ein Bezugssysteme auch immer sein mag, schlussendlich geht es für mich zuerst darum, dass man im Hier und Jetzt leben und überleben kann - und entsprechend gilt es die 'Kräfte' zu nutzen, zu bewegen oder zu entfalten. ..... So fand ich es denn interessant, bei Mychael mitzubekommen, dass er seine 'Spirits' gar platziert und daraus ebenfalls 'Kraft' herleiten kann. Und zwar bezieht er sich immer wieder einmal auf den spirituellen Ort 'Shambhala', und dies geht dann gar soweit, dass z.B. Heilwasser von den 'Spirits' von dort ins Hier apportiert wird, um damit Heilung wirken zu können. ..... Ob das tatsächlich so ist und stimmt, das vermag ich nicht zu sagen! Dies hat mich aber anfänglich genau so irritiert wie alles andere und erst jetzt an diesem Seminar,  ist mir dazu etwas innerlich aufgegangen.

 

Ausser Shambhala(1), gibt es noch andere mythisch-mystifizierte Orte(2), sei dies Atlantis, Walhalla, Lemurien, Avalon oder andere mehr. Mit diesen Orten geht meist eine bestimmte Geschichte und Mythologie, ausserdem Persönlichkeiten oder Wesenheiten einher, ebenso Symbolik und (spirituelle) Objekte, sowie damit spezifische Qualitäten und Energien verbunden sind. Und so steht es ausser Frage, und ob es diese Orte physisch tatsächlich gibt oder nicht, dass man aus diesen ebenfalls 'Kräfte' und 'Eigenschaften' beziehen kann - einerseits energetisch-mental, anderseits physikalisch-medial. Aber auch hier und für mich wichtig, es geht nicht darum mich mit diesen 'Lichtstätten' wegzuträumen, sondern wenn überhaupt, diese Kräfte ins momentane Jetzt hineinzuträumen und zu einer (positiven) Anwendung zu bringen. .... Dies ist etwas, das mir ganz allgemein wichtig ist, und dass all die Geschenke und Anregungen die ich vom Geist oder den Geistern erhalte, auch einen tieferen Sinn und Nutzen, und etwas mit mir und meinem Leben zu tun haben. Und dass dies auch während des Seminars der Fall war, haben mir dann die 'Spirits' eindrücklich bewiesen!

 

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass all die Phänomene und Spirit-Aktivitäten die sich zeigen wenn wir zum Üben im Kabinett sitzen, vor allem mit der Präsenz von Mychael zu tun haben. Dies zeigte sich auch darin, dass das dort Erlebte und Durchlebte zwar während des Seminars möglich ist, aber bisher hinterher und im eigenen Zirkel nicht wiederholbar war. Aber ich konnte es immer als 'Eröffnung' anerkennen, als eine Form der 'Einweihung' oder 'Einprägung', und was insgesamt potenziell und grundsätzlich möglich ist. Dies alles sehe ich bis heute so, musste aber nach dem letzten Seminar erkennen und mir eingestehen, dass ich selbst und meine eigene 'Spirit-Kraft', vermutlich doch eine grössere Rolle spielen als bisher eingeschätzt. Denn Mychael kennt mich nicht so gut, dass genau die Formation an Steinen die sich dann bei meiner Kabinett-Sitzung manifestiert hat, als für mich passend von ihm hätte ausgewählt werden können(*). In dieser hatte es gar einen kleinen und für mich wirklich köstlichen Witz dabei, denn es sind 3 x 3 + 2 Steine, was 11 Steine ergibt, und die wiederum eine sogenannte 'Meister-Zahl' ergeben - die Meister! -, wie die Zahlen 22 + 33, etc.

 

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Nun gehe ich auf den Schluss des Textes zu, vieles habe ich geschrieben, einiges blieb unerwähnt, aber jetzt möchte ich noch einmal zum Anfang des Textes gehen und zur erst erwähnten Séance. Ich habe später einmal meine Frau gefragt, wie das denn so für sie ist mit den Séancen und sie hat gemeint, wenn überhaupt dann bei Mychael, weil dort bei ihr das Herz, die Liebe und das Familiäre angesprochen wird. Nun gut, dann hat es ja schlussendlich für sie gepasst! Für mich war das nicht ganz so, ich hätte ganz gerne an der anderen Séance teilgenommen, erst recht nach dem ich gehört habe, was genau dort gelaufen ist. Aber es hat mir dann auch das Hören von dieser gereicht, weil ich dies auf meine Weise umsetzen und in meine bestehen Arbeit integrieren konnte. Zu viel vom 'Oben' und 'Aussen' ist so oder so nicht gut, denn es muss ja auch sortiert und verdaut, und vor allem dann persönlich passend umgesetzt werden können. Das Aussen und Oben ist so leicht zu erhalten - zumindest in der heutigen Zeit -, während das 'Innen' und 'Unten' so viel anspruchsvoller ist, enorm Geduld braucht, und wirklich nur von mir getan, zugelassen und erarbeitet werden kann. .......

 

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ANHANG

 

Und ganz zum Schluss einfach meine tiefe Dankbarkeit, Wertschätzung und Liebe all den physikalischen Medien, insbesondere auch dem 'Grossen Umfassenden' gegenüber. Meine Kabinettssitzung bei und mit Mychael, haben mir einerseits deutlich das Thema der Hin- und Übergabe an dieses 'Grössere' vermittelt, anderseits mit den erhaltenen Steinen auch deutlich gezeigt, dass dieses als solches existiert und mich wahrnimmt. So ist diese kleine Steinkollektion tatsächlich ein Abdruck oder Momentaufnahme meiner selbst:

 

Die Zahl 3 ist fast auf der ganzen Welt eine heilige Zahl, bei uns steht sie unter anderem für Körper (Empfinden), Seele (Gefühl) und Geist (Denken), aber auch für die Unterwelt (Unterbewusstsein/Selbst-Ich), Mittelwelt (Alltagsbewusstsein/Ego-Ich) sowie Oberwelt (Überbewusstsein/ Über-Ich). Sie bildet in meinem Weltbild auch die vertikale Achse (Hauptachse), was bei meinen Steinen von den 3 dunklen Steinen repräsentiert wird, wobei diese ebenso auch meine (Vor-)Liebe zur Nacht, Dunkelheit und Unterwelt spiegeln.

 

Aber das fast unglaubliche ist, dass 2 dieser 3 dunklen Steine Doubletten(3) sind, die mit meiner Beschäftigung der Polarität der verschiedenen Welten zusammenhängt, dass der Himmel oder die Oberwelt nicht einfach nur gut, die Wurzel und die Unterwelt nicht einfach nur schlecht sind, sondern jede Ebene Licht- und Schattenseiten hat. Das gilt zwar auch für die Mittelwelt, da ich diese aber als Kern und Zusammenfluss betrachte, verwundert mich nicht, dass einer der Steine zwar dunkel, aber ansonsten einfach und durchscheinend ist.

 

Dann gibt es 3 grünliche tropfenförmige männliche Steine, sowie 3 grünliche runde weibliche Steine. Dies ergibt 3 x 3, also die Zahl 9, was eine weitere heilige, ebenso schamanische Zahl ergibt - 9 verschiedene Welten, 9 Tage die der einheimische Schamanengott am Weltenbaum hing, etc. Aber abgesehen von der Hauptachse - Stamm des Weltenbaumes -, haben wir damit die zwei horizontalen Achsen, die für die Äste des Weltenbaumes stehen. Im weiteren die Farbe Grün, die meine Lieblingsfarbe ist und Wachsen sowie Entfaltung darstellt.

 

Während die grünlich männlichen, etwas grösser sind als die grünlich weiblichen Steinchen, und damit das Prinzip des Erschaffens und Handelns hervorheben, ist es bei den 2 rosa Steinchen genau umgekehrt. Die 2 rosa Steinchen - ein grösseres Weibliches, ein kleineres Männliches - gehören für mich zur Mittelwelt, denn für die verschiedenen Themen der Liebe und Selbstliebe und für die sie stehen, müssen ich/wir eine bewusste Entscheidung treffen. Für mich jedoch wird hier das Empfangen und Hingeben an die Liebe hervorgehoben!

 

Die grünlichen Steine stehen für meinen Ausdruck von innen in die grosse Welt hinaus, die rosa Steinchen für das Empfangen der Liebe, das sich Anvertrauen an das liebende 'Grössere', das alles umfasst und durchdringt. Es wird aber auch die Auseinandersetzung und Konfrontation mit den Schattenseiten der Dunkelheit gezeigt, die Angst vor dem (Ego-)Tod, das verschlungen werden von den Kräften der Nacht und des Unbewussten. Dies ergibt sich aus der Form der schwarzen Steine und die eine gewisse Ähnlichkeit mit Särgen haben.

 

...... das als Grunderklärung, und dass von den 'Kräften' und dem 'Spirit',

durch die Steinchen auch 'gesprochen' werden kann.

 

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1 = Shambhala ( 1 / 2 / 3 / 4 )   2 = Mythologische Orte (x).  3 = Doubletten (x)

* = Genau in dem Moment als ich das geschrieben habe, ist das Tischlämpchen neben dem Computer von alleine angegangen, etwas das in all den Jahren noch nie geschehen ist.

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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