Berg-Initiation (Apukuna-Karpay) 1.1

Kommende Osterzeit, also am Samstag dem 31. März und 1. April 2018, nehme ich wieder einmal an einer Initiation teil, worauf ich mich seit ein paar Tagen innerlich und äusserlich vorbereite. Dieses Mal geht es um die 'Initation der Berge', von den Einheimischen 'Apukuna-Karpay' genannt, wobei es um eine Rückverbindung von und zu bestimmten männlichen Kräften geht. Diese Initiation ist das Gegenstück zu den 'Nusta-Karpay'(x), der weiblichen Initiation und zu weiblichen Kräften, die ich schon vor einigen wenigen Jahren übertragen bekommen habe. Obwohl beide Initiationen für Männer und Frauen sind und damit jeweilig ganz bestimmte Facetten eröffnet und bestärkt werden, bin ich als Mann natürlich besonders an dieser männlichen 'Kraft-Übertragung' interessiert. Und da wir für diesen Prozess 3 Steine mitbringen müssen, habe ich einerseits zur Vorbereitung letztes Wochenende mit meiner Familie meinen 'Hausberg' besucht, anderseits um von diesem 'Wurzel-Kraft-Ort' die erwünschte Steine zu holen. Theoretisch kann und könnte man dafür irgendwelche Steine nehmen, praktisch ist es besser und kraftvoller, diese von 'seinen' Plätzen zu beziehen.

 

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...... gemütlich den 'Berg' hoch.
...... gemütlich den 'Berg' hoch.

Ich bin sehr zurückhaltend mit dem Thema Initiationen, denn wir haben es hier und in der heutigen Zeit mit einem Bereich zu tun, innerhalb dessen man sich ganz schnell zwischen Konsum und Profanität bewegt. Da man mit dem Wort Initiationen oft etwas Grosses und Heiliges assoziiert, glaubt man bei entsprechendem Angebot, sich diese mit Geld erkaufen zu können, und projiziert dabei seine grossen (überhöhten) und wunderbaren (idealisierten) Vorstellungen darauf. Aber die Wahrheit ist eher, dass eine echte Initiation nicht nur ein Geschenk ist, sondern gleichzeitig viel Arbeit und einiges an Zeitaufwand, ebenso oftmals auch viel Verantwortung mit sich bringt. Aber das ist es wert, und wenn die Initiation im Moment passend und mit der Persönlichkeit in Einklang ist, dann kann man von dieser tatsächlich etwas erwarten, bzw. erhoffen. So war meine allererste Initiation ein kleines Wunder, beeinflusst mein Leben bis heute, und hat mir eine ganz neue und fast magische Welt eröffnet. Wiederum habe ich auch schon eine Initiation erhalten und übertragen bekommen, die bis heute nicht hat wirklich zum Tragen und Wirken kommen können .......... .

 

Man kann sich eine Initiation wie ein mentale Hülle oder geistiges Gebäude vorstellen, das von einer Absicht umfangen und durchdrungen ist, die zur Wirkung und Entfaltung kommen soll. Das ist jedoch nur der eine Pol, man könnte es auch den 'männlichen' Aspekt nennen. Damit eine Initiation jedoch wirklich wirksam ist und wirksam wird, muss sie mit Leben und 'Farbe' erfüllt sowie genährt werden. Das ist dann der andere, der mehr 'weibliche' Pol und Aspekt. Und diese Lebendigkeit ist nur zu erreichen, indem man sich in die Initiation und ihr jeweiliges Thema vertieft und im besten Fall darin aufgeht, worauf diese immer mehr an Kraft und Tiefe gewinnt. Auf diese Weise ist es dann möglich, dass man solche eine Initiation auch weitergeben kann, indem man mit dem was man selbst erhalten und dann vertieft hat, bei anderen 'Abdrücke' und 'Eindrücke' hinterlässt. Denn dies ist das wirklich interessante und kostbare an Initiationen und Einweihungen, oder Übertragungen und Eröffnungen - oder wie immer man es nennen möchte -, dass etwas das sich bei einem selbst 'eingegraben' hat, auch weitergeben werden kann. Dies gilt sowohl für äussere wie innere Initiationen!

 

Ja, es gibt sie sehr wohl die von innen kommenden Initiationen, jene die aus der Innenwelt kommen, aus der inneren Unter-, Mittel, oder Oberwelt, unmittelbar im Alltag oder in der Nacht durch die Träume. Es sind diese sogar die wichtigsten Einweihungen und Eröffnungen, insbesondere diejenigen die durch die Unterwelt kommen, aber dieselbigen die durch die Aussenwelt eintreten, können den Weg dahin im besten Fall auf- und freimachen. So sind dann Initiationen auch so etwas wie Lebensabschnitt-Eröffnungen, indem man von einem zum anderen Moment in einen anderen Zustand übertritt oder ein Tor durchschreitet. Dabei hat es der Einweiher, die Einweiherin - zumeist im wahrsten Sinne des Wortes - in der Hand, wie gut der Start für die Einweihenden wird, weil sie es sind die die energetische Aufprägung wirken. Doch liegt es in der Eigenverantwortung des Eingeweihten, was er/sie dann daraus macht, und später für sich und andere herausholt. Und das ist das was ich meine, dass es einerseits ein Geschenk ist das man erhält und in das man einfach eintauchen, dieses anderseits viel Arbeit mit sich bringen kann, sowie Verantwortung aber auch Verpflichtung.

 

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......... viele Erinnerungen werden bewegt.
......... viele Erinnerungen werden bewegt.

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(Zur Textauswahl 0)                                                                                                  (Zu Teil 2)

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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