Séance - und persönliche Themen 1

Normalerweise schreibe ich Séancen-Berichte so, dass ich zuerst einfach neutral versuche über das Geschehene zu erzählen, später dann kommen persönliche Erfahrungen und Überlegungen hinzu. Dieser hier aber ist einer jener (wenigen) Aufsätze, bei dem mir das nicht möglich war, da es von Anfang an persönlich und emotional geworden ist. Aber auch das finde ich wichtig zu teilen, denn es spielt keine Rolle ob das ein erster oder wiederholter Séance-Besuch gewesen ist, denn jedes Mal ist es so, dass wir uns jeweils selbst mit in die Séance hinein einbringen. Das gilt aber nicht nur für mich als Besucher, sondern das gilt auch für das Medium, und ganz gleich wie es ihm geht und wo es persönlich steht, es muss sich für die anwesenden Menschen eingeben und dann den Spirits hingeben. Das stelle ich mir nicht immer ganz leicht vor, schliesslich hat man nicht immer Spitzentage, ausserdem besteht immer ein gewisser Druck, den vorhandenen Anforderungen und Wünschen genügen zu können. Hier habe ich auf der einen Seite grossen Respekt gegenüber dem Medium und seiner Arbeit, auf der anderen Seite finde ich es auch nicht immer leicht als Besucher.

 

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Ausgangspunkt dieses Textes hier war die Séance mit Kai und Julia Mügge im Januar 2018 in Basel. Aber all das was in deren Umfeld in mir angeregt und bewegt wurde, veranlasste mich das Ganze in schriftlicher Form etwas umfassender und weiter abzuhandeln, und die Séance-Themen mit meinen eigenen zu vermischen. Aber der Auslöser für diese Geschichte, das war ein Fehler meinerseits, ein Fehler der mir gar nicht gewahr gewesen ist, und ich offenbar in einem meiner Texte etwas erwähnt und dargelegt habe, das ich anscheinend gar nicht hätte tun sollen/dürfen. Jedenfalls bin ich vor dieser ersten Séance im neuen Jahr, auf diesen 'Fehler' angesprochen worden, was zuerst zu einer Irritation, dann zu einer Aufgewühltheit meinerseits geführt hat, sowie ich dann ziemlich betroffen war. Innerlich war mir schnell klar, dass meine Reaktion und der Umstand als solches in keinem Verhältnis standen, ausserdem war die Person die mich angesprochen hat anständig und für sich gesehen im Recht. Jedoch schon auf dem Weg zur Séance habe ich die 'Spirits' innig darum gebeten, dass dieses Mal alles gut und ohne Vorfall ablaufen soll, denn ich spürte deutlich wie dünnhäutig ich war.

 

Vor kurzer Zeit hatte ich erneut mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung begonnen, wodurch in mir einiges (erwünscht) bewegt, ausgelöst und angeregt worden ist, aber ich wurde gleichzeitig auch sehr, sehr sensibel und empfindsam. ........ Somit könnte man nun also sagen und meinen, dass mein Wunsch von den Spirits nicht erhört worden ist. Auch könnte ich mir anlasten, dass ich nicht auf meine Intuition gehört habe, denn zwei Tage vor der Séance hatte ich schon die Mail geschrieben, um mich für diese abzumelden - nur abgesendet habe ich diese Mail dann doch nicht. Vielleicht aber hat auf diese Weise alles genau jenen Verlauf genommen, dass ich hier nun innerlich und äusserlich stehe wo ich bin, um erneut tiefer an eine Sache heranzugehen. Denn erst dieser Vorfall hat mich dazu hingeführt, auch in einem weiteren und für mich ähnlichen Bereich näher hinzusehen. ........ Aber bevor ich weiter auf dieses Thema eingehe, sei noch fertig erzählt, dass nach dem Angesprochenwerden auf meinen 'Fehler', ich zuerst an der Einführungsrunde dieser Séance war, wo Kai Mügge wie immer zuerst ein paar einführende Worte sprach.

 

Dazu gehörte auch die Erzählung von einem langjährigen und erfolgreichen Zauberkünstler, der zu Besuch war und an einer Privatséance im Hause der Familie des Mediums teilnahm. Seine Kritik über diese Séance viel hinterher ziemlich erstaunt, sowie positiv und wohlwollend aus (1 / 2), worüber Kai und Julia sich sehr freuten! ........ Ausserdem wurden noch kurz die zwei vorhergehenden Séancen erwähnt, ebenso kurz auf den Abend und auf eine Neuerung eingegangen. Denn nachdem sich in den letzten Monaten immer wieder Ektoplasma-Spirit-Phantome während der Séancen gezeigt haben, wurde klar, dass das bestehende Séance-Kabinett dafür zu klein wird. Damit diese Arbeit aber fortgeführt und weiterentwickelt werden kann, ist ein neues und grösseres Kabinett geschaffen worden, und das an diesem Abend zum ersten Mal zum Einsatz kommen sollte. Im weiteren wurde noch ein anwesender Gast vorgestellt, die amerikanische Fotografin Shannon Taggart(3), die angereist war um an dieser Séance teilnehmen und fotografieren zu können. ....... Viel Neues also für das Medium, zum einen das Kabinett, dann noch die Fotografin, was ich insgesamt recht anspruchsvoll fand!

 

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Ich jedoch war zwischenzeitlich so aufgewühlt, dass ich eigentlich nach Hause gehen wollte, weder brachte mir das auf diese Weise etwas, und schon gar nicht der Séancen-Runde als solches. Letzteres war mir wichtig, denn nachdem ich mittlerweile an so einigen Séancen teilgenommen habe, bin ich mir der Verantwortung bewusst geworden, und welche Art von Energie ich mit in eine solche hineinbringe. Wenn man das erste Mal an eine Séance geht oder bisher nur ein paar wenige derselben besucht hat, dann mag solch ein Punkt noch nicht relevant sein. Auch ist alles noch relativ neutral, man ist erst einmal mit den Phänomenen und Sensationen als solches beschäftigt. Dies ändert sich aber vermutlich langsam, wenn man länger mit dabei ist, und die Menschen und physikalischen Medien vielleicht etwas näher kennenlernt. Dann fängt nämlich immer mehr und je nach Offen- und/oder Empfindsamkeit, einerseits das soziale und systemische, anderseits auch das energetisch und physikalisch-mediale Gewebe an (tiefer) zu wirken. Denn man bringt sich und seine persönliche Weise in das Ganze ein, wird aber ebenso vom Ganzen beeinflusst werden - menschlich wie spirituell.

 

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Artikel und Bilder zu Shannon Taggart: 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 /   Filmchen: 1 / 2 / 3 / 4 /

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