Zirkel, Zeichen, Spirits 2-3

Eigentlich ist und könnte der Prozess zur Findung seines 'Geisthelfers' im Bereich der physikalischen Medialiät sehr leicht sein, ist auch das was das Medium Kai Mügge sagt und immer wieder berechtigt darauf verweisst. Hier jedoch erlaube ich mir zu ergänzen, das diese Aussage für mich zu Menschen passt, die sich dem Thema als solches neu annähern und darin einsteigen wollen, sowie Menschen die es gerne unkompliziert möchten und einfach eine begleitende Figur brauchen, die als Auslöser dient. (Dies ist eine Grobformulierung und ist aber in keiner Weise wertend gemeint!) .......... Meine Worte wollen darauf hinauslaufen, dass es aber auch komplexere - um nicht zu sagen komplizierte - Menschen und Fälle gibt wie ich, wo es eben nicht so leicht daherkommt. Für diese schreibe ich hier ausführlicher, erzähle von meinem Weg, meinem Vorgehen, meinen Gedanken und Erfahrungen, denn es kann ja nicht sein, dass uns deswegen dieser physikalisch-mediale Pfad verschlossen bleibt. Meine Ansprüche mögen insgesamt zum einen daran liegen, dass ich schon viele Jahre mit innerer Arbeit beschäftigt bin und eine Kongruenz mit einem 'Spiritwesen' abgestimmter sein, zum anderen dieses für mich unbedingt eine Verbindung zu meiner Geschichte, Herkunft und Wurzel haben muss.

 

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Nun, damit mache ich es weder mir noch den Spirits einfach(er), allerdings führt dieser Weg zu einer vertieften Annäherung an mein Selbst, braucht zwar mehr Zeit und bringt ein grösser Aufwand mit sich, der persönliche und psychologischen Mehrgewinn ist aber ziemlich bedeutend. Wenn es kompliziert wird, dann liegt es an mir und nicht an den 'Spirits', denn für diese und mit diesen ist es schlussendlich immer einfach. Mein Suchen, Finden und Integrieren ist es, das es komplexer macht! Aber der Weg der Einheit mit den inneren und äusseren Kräften, führt letztlich immer zu Wachsen, persönlicher Entwicklung, das Eröffnen von Fähigkeiten und Talenten, und bringt mehr Grösse, Höhe und Tiefe mit sich. Im Falle meiner Suche nach einem passenden 'Spirit' auf dem Gebiet der physikalischen Medialität, hat sich mir damit nicht nur das Thema als solches eröffnet, sondern führte unweigerlich dazu, dass ich Teile meiner nahen und weiteren Geschichte neu untersuchen musste. Hat mir der Spirit M. geholfen mich dem allem in einem grösseren Ganzen anzunähern, erste Hürden zu überwinden und einen ersten Boden zu schaffen, führt der Spirit W. nun zu einer vertieften und konkreteren Sicht und Herangehensweise. Aber all dies will natürlich erst erarbeitet sein!

 

Es ist dies eine Geduldsarbeit (geworden), in der ich Facette um Facette an 'Energien' in mir und im Innen, ebenso im Aussen untersuche. Ich 'greife' dabei jeweils einzelne Energiestränge auf, 'halte' sie fest, dann dringe ich einerseits in sie ein (männlich), anderseits öffne ich mich ihnen (weiblich) und erschliesse mir auf diese Weise ihre Information. Das ist der Umgang mit schon Bestehendem (weibliches Prinzip) und dem ich mich auf diese Weise 'öffne', anders dann der Umgang mit dem was ich selbst erschaffe und aufbaue, das ich jeweils 'konstruiere' und 'nähre' (männliches Prinzip). Es folgt jedoch immer zuerst das 'Weibliche' oder das 'weibliche Prinzip', denn bevor ich nicht etwas 'erhalten' oder 'empfangen' habe, kann ich es nicht dem 'männlichen Prinzip' entsprechend, weiter aufbauen oder weiter entwickeln. Es ist dies ein schöpferischer sowie auch kreativer Prozess, der im besten Fall tief und kraftvoll in mein/unser eigenes Wesen, ebenso heilend und aufbauend in die Welt hineinwirkt. Denn 'Spirits' sind niemals nur daran interessiert, und selbst wenn sie nur im Kleinen arbeiten, dass ausschliesslich der oder das Einzelne abgedeckt ist, sondern deren Arbeit läuft immer darauf hinaus, dass auch das Grössere und das Ganze berührt und bereichert wird.

 

Und man muss sich ebenso gewahr sein, dass die inneren und äusseren (seelisch-elementar-archetypischen) Spirits als solches schon 'grösser', 'höher' und 'tiefer' sind, zumindest jene mit denen wir bestenfalls arbeiten wollen. Die Zusammenarbeit, und wenn ich diese 'Kräfte' wirklich zulassen kann und darauf einlassen will, wird mich unweigerlich bewegen und verändern, was beglückend, sehr wohl aber auch herausfordernd werden wird. Leider bewegen wir uns häufig in 'überhöhten' und 'überlichteten' esoterischen Gedankengebilden, was aber genau genommen zum Schattenbereich des absteigenden Energieflusses gehört. Hier soll dann alles 'Friede-Freude-Apfelkuchen', alles leicht von der Hand gehen, und immer mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht möglich sein. Das ist natürlich Unsinn und hat nichts mit dem lebendigen Leben zu tun, denn authentische (spirituelle) Höhe und Entwicklung, verlangt als Gegenpol immer ein wahrhaftiger Abstieg in die Tiefe und in die Echtheit. Und echte Spirits, nicht (v)erträumte 'Schlagsahne-Spirits', sind das lebendige und authentische in Person, und werden ihrem Schützling unweigerlich einiges abverlangen. Anders ausgedrückt: die Arbeit mit den Spirits, wird unweigerlich Arbeit mit dem Leben mit sich bringen!

 

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So wie das Jahr 2017 nun zu Ende geht, so beende ich diesen Text und mit dem ich hier einen weiten Kreis gezogen habe. Auch wenn der Mittelpunkt hier für mich immer die physikalische Medialität war, so hat mich die Erforschung derselbigen und ihrer verschiedener Facetten, schlussendlich immer wieder zu mir selbst hingeführt. Ebenfalls haben die Erfahrung und Integration von astrologischen Einflüssen, das erlangte Wissen um Heilung und Wachstum, spirituelle Thesen und mythologischen Themen, und insbesondere die Suche nach meinem 'Helfer-Spirit', immer gleichzeitig auch mich selbst erweitert. Alle nächsten Schritte dienen nun der Vertiefung und Integration des Gefundenen und Erlangten, und dann wird sich weisen wie es weiter geht - theoretisch wie praktisch. Schon jetzt aber kann ich spüren, welch Anliegen der Spirit W. teils mit sich bringt, dazu erhalte ich innerlich auch Ermutigungen wie ich mich neu fokussieren und ausrichten soll. Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, dass ich mich vor diesem nächsten Schritt auch etwas fürchte, denn ab jetzt wird es auf gewisse Weise ernst. Es ist ein Schritt in eine weitere mir teils unbekannte und fremde Welt, aber dieser hat damit angefangen, indem ich nun gemeinsam mit dem Spirit W. 'atme' und mich 'einlasse'.

 

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(sinngemäss nach C.G. Jung)

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