Zirkel, Séancen und Zeremonien im 2017 - 3

Auf gewisse Weise ist das Jahr 2017, mein bisher anspruchsvollstes Jahr in Verbindung mit der physikalischen Medialität geworden. Einerseits all die Bewegungen und Spannungen die im Zirkel-Umfeld stattgefunden haben, aber auch die ganze thematische Auseinandersetzung als solches. Ich spreche nicht davon, dass es 'schlecht' gewesen ist, ich spreche mehr von 'anspruchsvoll'! Es war für mich oftmals nicht leicht, vor allem die zwischenmenschliche Bereiche, wiederum waren diese auch Quellen der Liebe und Verbundenheit. Auch anspruchsvoll, aber viel Freude haben mir meine inneren Bewegungen gebracht und die mit mir selbst stattgefunden haben, und dass ich Aspekte erarbeiten und meistern konnte, wie das bisher nicht möglich war. Hier hat sich meine persönliche Geschichte und wo ich im Leben stehe, ideal mit den Themen der physikalischen Medialität verbunden und sich unglaublich spannend ergänzt. Das fügte sich so natürlich und ergänzend zusammen, dass dies fast kein Zufall sein kann, sondern mehr wie eine Art Synchronizität daherkommt. In diesem Fall aber nicht eine die spontan und wie aus dem Nichts auftaucht, sondern eher etwas wie eine sich aufbauende Langzeit-Synchronizität und die damit einhergehend, das Leben neu ausrichtet.

 

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Wenn man wie ich, so innig dem Weg der 'physikalischen Medialität' folgt oder gehen möchte, dann steckt eine bewusste Absicht dahinter. Das ist dann anders, wie wenn man nur einmal, oder hin und wieder zur Unterhaltung - und das meine ich nicht urteilend -, an eine Séance geht. Damit ich diesen Weg einschlage, muss ich aber einen Sinn und Zweck sehen und erkennen können, einen aus dem für meinen Alltag und für das Leben ein Nutzen entsteht - und möglichst mit einer 'heilenden' und 'heiligen' Absicht darin. Und nicht nur ich, sondern auch mein Umfeld soll im besten Fall davon profitieren, und schlussendlich damit 'wachsen' und 'gedeihen' können. Ein Teil davon ist, dass ich meine Gedanken und Einsichten teile, nicht weil ich glaube, dass diese so fantastisch sind, sondern weil Erfahrungen und Erkenntnisse anderer mir auch schon sehr geholfen und mich (weiter) inspiriert haben. Ebenso habe ich schon alte Schriften digitalisiert und auf Bücher aufmerksam gemacht, alles Dinge die sonst weniger im Umlauf sind oder geteilt werden. Aber davon komme ich teilweise wieder ab, einerseits ist es ein grosser Aufwand für mich, anderseits sind die Rückmeldungen mehr als spärlich, so dass ein Interesse von Aussen dafür gar nicht wirklich vorhanden scheint.

 

O.k. ich gestehe, irgendwo war auch immer etwas die Hoffnung mit dabei, dass es auf diese Weise ebenfalls zu vertieften Kontakten mit Gleichgesinnten kommen könnte, solche die wie ich nicht nur an der Materie als solches, sondern auch an der (inneren) Erforschung interessiert sind. Dies aber hat sich bisher als Illusion oder Traum erwiesen, so dass ich auch hier ganz zu mir selber zurückgekehrt bin und mich wieder überwiegend auf meine eigene (innere) Arbeit konzentriere. Ebenfalls habe ich mich dieses Jahr zum grossen Teil aus 'öffentlichen Foren' zurückgezogen, weil ich mich ab einem gewissen Punkt anfing zu 'übergeben', jedoch nichts oder wenig zurückkam, das dies hätte ausgleichen können. Aber bleiben wird das Schreiben und Erzählen, einfach weil mir dieses selbst gut tut und mir hilft, mein Inneres zu ordnen und sortieren, und dabei häufig auch noch Einsichten oder Ideen entstehen. Wiederum für die Praxis und praktische Umsetzung ist mein unmittelbarer Alltag da, und natürlich und insbesondere in Bezug auf die physikalische Medialität, der eigene Zirkel. Und ein guter Zirkel braucht es einfach, damit wird ein Ort der Begegnung mit Menschen und Spirits geschaffen, wie das auf andere Weise kaum möglich ist - das kann ich nicht genügend betonen!

 

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Somit sei hier noch einmal erwähnt wie wichtig es ist - und wie es sich für mich herausstellte -, dass sich nicht nur interessierte, sondern auch jene Menschen zusammentreffen, die passen und miteinander möglichst harmonieren. Ebenfalls braucht es eine klare Zirkelstruktur, denn wenn zu viele (unterschiedliche) Ideen, Ideale, Absichten und Vorstellungen zusammenkommen, dann sind Konflikte vorprogrammiert. Wenn es aber passt und harmoniert im Zirkel, dann kann man zusammen mit den Spirits, schöne und interessante Begegnungen und Entwicklungen erwarten, so wie wir es insbesondere in der 2ten Jahreshälfte erleben konnten. Aber es ist eine Arbeit die Zeit braucht, und man darf es nicht nur an den physikalisch-medialen Phänomenen messen - obwohl diese natürlich viel Spass und Freude mit sich bringen -, sondern was sich auch in jedem Einzelnen im Kreis innerlich und seelisch eröffnet. Und wenn ich jetzt einmal nur von mir spreche, dann kann ich ohne Übertreibung sagen, dass die Auseinandersetzung mit der physikalischen Medialität und die unmittelbare Arbeit mit den 'Spirits' und 'Kräften', mich so weit und tief gebracht hat, wie wenig sonst in meinem Leben. ......... und da spreche ich doch von weit über 30 Jahre spiritueller Arbeit und Weg!

 

Natürlich waren in all diesen Jahren und den verschiedenen Phasen die ich durchlaufen habe, jeweils andere Themen besonders wichtig und somit ist ein Vergleich schwierig. Die physikalische Medialität und die Beschäftigung mit den Spirits, die unmittelbare Begegnung und Arbeit mit diesen, sowie der Abgleich mit mir selbst und meiner Geschichte, hat sich in der jetzigen Phase aber als äusserst ergiebig und lehrreich erwiesen. So bin ich z.B. mittlerweile überzeugt, dass wenn mein Ich sowie Unterbewusstsein mit den 'Spirits' nicht wirklich harmoniert, dies den Erfolg dieser Arbeit schmälern oder gar unterbinden wird. Aber selbst wenn schon Erfolge da sind, bin ich ebenso überzeugt und wenn man an der Entfaltung seines Selbst, sowie an der Heilung seiner Geschichte arbeitet, dies weitere Kraft- und Ausdrucksmöglichkeiten für die Spirits eröffnet. Der Austausch mit den Spirits geht also in zwei Richtungen, wir profitieren gegenseitig voneinander, aber somit reicht es nicht unbedingt, einfach nur einmal in der Woche im Zirkel zu sitzen. Wenn ich also etwas wirklich kraftvolles mit den Spirits aufbauen möchte, dann braucht es regelmässige Meditation, ein sich ineinander Vertiefen, Austausch und Kontakt, damit auch etwas Heiliges und Heilendes daraus erwachsen kann.

 

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Warren Caylor - Apporte und Materialisationen.
Warren Caylor - Apporte und Materialisationen.

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Die äusseren Wunder der physikalischen Medialität, sind - für mich - auch ein Spiegel der inneren Wunder, sowie der Möglichkeiten und Potenziale die in uns Menschen angelegt sind. Aber wenn diese natürlich in uns angelegt, diese sozusagen Teil der inneren und äusseren Natur sind, dann müssen solche und andere Potenziale, auch in (allen) anderen Ausdrucksformen der Natur vorhanden sein. Indem ich die Wunder und Möglichkeiten in mir selbst erkenne und anerkenne, indem ich voller Liebe und Respekt auf mich als 'Ausdrucksform' der irdischen und kosmischen Schöpfung schauen kann, werde ich dies auch in allen anderen Teilen der Schöpfung erkennen und lieben können.

Und dies wird mich unweigerlich früher oder später zu einem 'Hüter' und 'Bewahrer' werden lassen, und zu einem der die vorhandenen Potenziale und Möglichkeiten ehren, sowie weise und rücksichtsvoll nutzen lassen wird. Somit ist der Pfad der physikalischen Medialität nicht nur Unterhaltung, sondern in diesem steckt ein fruchtbarer Samen für eine vertiefte persönliche und spirituelle Entfaltung, sowie für mehr Heilung und Weisheit an die Welt.

 

Wir Menschen, sowie die uns umgebende Natur und der Planet Erde sind ein Wunder! Ich selbst habe bisher nur an meiner körperlich-psychisch-spirituellen Oberfläche gekratzt, ebenso erst die wahren Möglichkeiten erkannt, die vermutlich in diesem weltlichen Leben möglich wären. Und das Wenige das ich bisher in mir und der Welt erleben und vor allem dadurch erahnen kann, spricht von Dingen die jetzt noch wie ein Wunder wirken mögen - aber es ist alles da und steht eigentlich potenziell zur Verfügung. Die physikalische Medialität ist eine der wenigen und bis jetzt vorhandenen Möglichkeiten, solche Potenziale zu zeigen und regelrecht sichtbar zu machen, und uns damit auch ermutigt, über bisherige persönliche Grenzen hinauszugehen. Aber ich kenne keinen anderen Weg als in (liebevoller) Kleinarbeit sich gegen Innen zu wenden, sich der Innenwelt zu öffnen und in sich selbst einzutauchen. Wenn ich anfange diese zu ergründen und zu meistern, immer weiter in kleinen Schritten, dann eröffnet sich eine unglaubliche Welt voller Wunder, und erst dann fange ich an auch zu verstehen, was im Aussen ebenfalls an Wunder vorhanden ist. Und wenn das geschieht, wenn Staunen sich mit Respekt und Liebe vermischt, dann wird man zum 'Hüter' und 'Bewahrer' erwachen!

 

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"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man auch die Dunkelheit erforscht."

(sinngemäss nach C.G. Jung)

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