Mychael Shane - Seminar und Séance 2

PERSÖNLICHE GEDANKEN UND ERFAHRUNGEN

 

Es gab ein paar wenige Dinge an diesen 3 Tagen, die wurden für mich sehr wichtig oder bedeutend. Das hat damit angefangen, dass mir zu Ohren kam - und nachdem ich am Mittwoch-Abend nicht an der Séance habe teilnehmen können, dass für mich und mein Befinden, gleich eine Fernheilung gemacht wurde. Das hat mich sehr berührt und ist mir nahe gegangen! ........... Obwohl ich versuche jemand zu sein der für sich selber schaut und möglichst auf eigenen Beinen steht, so bin ich doch nicht immun dagegen, auf welche Weise nahe und mir wichtige Menschen auf mich reagieren oder zu mir stehen. Ausserdem ist es schlicht unmöglich das Leben alleine zu meistern, sondern das Leben selbst ist eine Kooperation, was unter den Menschen viel zu oft vergessen geht und wir häufig nur auf das Eigene bedacht sind. Es ist aber so wichtig zu 'sehen' und 'gesehen' zu werden, jedoch nicht im Sinne eines überhöhten Egos, sondern im Einzelnen hin zum Ganzen - jeder Mensch, aber auch die Tiere, die Pflanzen und Natur, die Elemente, das Gesamte eben. Sie und wir alle wollen 'gesehen', 'wahrgenommen', 'genährt', 'respektiert, und 'geliebt' sein, denn erst dann können wir vollständiger und heiler, umfassender und ganzer werden, und auf positive Weise wachsen und gedeihen.

 

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Das bringt mich gleich zur nächsten Thematik und einer weiteren Übung, die wir am zweiten Tag des Seminar-Wochenendes gemacht haben. Denn am Sonntag-Morgen hat Mychael 4 Leute ausgewählt - eigentlich der Meister St. German -, die sich vor der Gruppe in den Séance-Stuhl setzen sollten, um dort in einer (leichten) Trance die Spirits durch sich sprechen zu lassen. Einer dieser vier Personen war ich und damit hat mich Mychael auf dem richtigen Fuss erwischt, denn das Trance-Sprechen im eigenen Zirkel, fällt mir immer noch sehr schwer. Da ich zum Glück erst an 3ter Stelle kam und genau gespürt habe, dass ich dran kommen würde, habe ich schon ein inneres Signal an 'meine' Spirits geben und um ein Thema bitten können. Aber als es dann soweit war und ich im Stuhl sass vor den Leuten, war ich dann doch ziemlich überrascht wie es mich 'überkommen' hat! Da ich etwas angespannt und aufgeregt war, konnte das 'Material' nicht ganz so frei und locker durchkommen wie es wohl ideal gewesen wäre, anderseits hat es doch ganz gut geklappt. Kurz gesagt ging es dabei unter anderem darum, dass wir unsere eigenen inneren Verletzungen gegen aussen richten und dabei nicht nur andere Menschen, sondern auch die Welt um uns herum verletzen.

 

Ich selbst als Sprechender und als 'Medium', habe nur begrenzt mitbekommen um was es geht, einerseits war ich viel zu nervös, anderseits musste ich viel zu sehr darauf achten, dass 'es' sprechen kann. Aber ich habe innerlich ein Gefühl dafür bekommen, um was es dieser 'Kraft' geht und was sie ausdrücken möchte, und das hat sich mir eingeprägt und ist mir als Erinnerung geblieben. So erlebte ich diese Kraft in mir einerseits als humorvoll und liebend, gleichzeitig war sie aber auch ernst, bzw. ihr war es sehr ernst mit dem was sie vermitteln wollte. ".........., dass wenn wir lernen uns selbst zu heilen und zu lieben, auch die Welt um uns lieben, heilen und möglichst nicht verletzen. Wenn wir innerlich aber verletzt und verwundet sind, tendenziell auch die Welt um uns, die Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde selbst, verletzen und verwunden werden. ........., dass das Einzelne immer mit dem Ganzen zusammenhängt, wir das Einzelne, uns selbst zwar erkunden und erfahren, dies dann aber auf das Grosse übertragen sollen." .......... Und so kam die Ermutigung, wieder mit allem (symbolisch) zu 'tanzen' und sich einzulassen, mit den Menschen, aber auch mit den (einzelnen) Naturkräften und Naturwesen, sich mit allem zu verbinden, um erneut ein Gespür für das Ganze zu bekommen.

 

Jedoch spürte ich, dass es dieser 'Kraft' noch um viel mehr ging, bzw. hinter ihrem Auftritt und Ausdruck noch etwas weit tieferes steckte, das Wissen darum, dass wenn der Mensch nicht über sein kleines oder beschränktes Ich hinauswachsen kann, er sich nicht auf das Grosse ausweitet, u.a. in seiner Gier die Welt zerstören wird. Wenn wir z.B. nur noch das neue Handy (oder etwas anderes) sehen können und das wir unbedingt besitzen wollen, aber nicht mehr sehen und fühlen, dass dafür immer etwas an anderer Stelle genommen werden muss - von der Erde, aus der Natur, vom Tier-, Pflanzen- oder Menschenreich. Und damit erhalten wir die von uns begehrten Dinge sehr oft nicht durch eine Kooperation, sondern indem wir sie uns - in einem nahen oder weiten Sinn - einfach nehmen auf Kosten eines Anderen oder des Grösseren. .... Wow, das ist mir selbst recht eingefahren! Ich bin zwar jemand, der immer mehr versucht acht- und aufmerksam zu sein, aber ich bin noch weit davon entfernt das zu leben oder umzusetzen, was diese 'Kraft' in den Raum bringen wollte. Teils wüsste ich nicht einmal wie umsetzen, aber auch hier geht es darum, dass es zuerst beim Ich und bei mir selbst anfängt, dann aber nur in einem Ganzen gelöst und vollständig umgesetzt werden kann.

 

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Etwas teils ähnliches ist mir dann auch noch im Kabinett geschehen und als es darum ging, für und mit den 'Spirits' zu sitzen. Natürlich hatte ich die Hoffnung, dass etwas geschehen würde, das war der Teil meines Ich's, aber als es dann geschah, dann war ich nur noch bemüht möglichst lange in und mit der Kraft zu sein und in der Trance sitzen zu bleiben. Das war natürlich noch kein Trancezustand wie ihn Mychael für mich vorlebt, aber es ging darum möglichst ruhig zu bleiben und mich von dem ganzen Aufruhr rundherum, möglichst nicht irritieren zu lassen. Dann kam der Punkt, da spürte ich selbst meine Kollegin nicht mehr, mit der ich Körper an Körper im Kabinett sass, statt dessen war da diese tiefe Kraft und eine Art Ruhe die sich in mir auftat. Und aus dieser Ruhe entstand ein intensives Gefühl von 'Hingabe' und Dienen', dass es darum geht mich selbst möglichst aussen vor und gehen zu lassen, dass all das was geschieht mich im Moment nichts angeht, sondern für die 'Kräfte' und 'Spirits' zurücktrete, damit sie ihre Arbeit für das Grössere und das Ganze machen können. ....... Das war eine sehr wichtige Erfahrung für mich! Spürbar zu erfahren, dass ich mich einerseits weltlich und spirituell für mich und die Welt bemühen, anderseits dies auch noch für etwas 'Grösseres' tun kann.

 

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Ich und Cristiana, die Begleiterin von Mychael
Ich und Cristiana, die Begleiterin von Mychael

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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