Kai Mügge - Séance 28.08.2017 - 2

Ich weiss jetzt nicht mehr, ob es nach dem zweiten oder dritten Messing-Figürchen war, jedenfalls folgte nach dieser Materialisation oder diesem Apport, fast nahtlos jene der Steine durch Mund, Nase Ohren und Augen des Mediums. Der Übergang von einem zum anderen war (für mich) dieses mal ungewöhnlich schnell, kaum war das Figürchen da und die neue Besitzernin/Hüterin wieder an ihrem Platz, wurden wir schon eingeladen nahe zum Medium zu kommen um unmittelbar zu beobachten, wie die Steine 'austraten'. Das war erneut sehr eindrücklich(!) und meinerseits löst dies immer wieder sehr viel Respekt für die 'Opfer- oder Hingabebereitschaft' des Mediums aus, das gilt auch für die Arbeit mit dem Ektoplasma. Denn dabei hört man das Medium hin und wieder aufstöhnen, ächzen oder schwer atmen, so dass für mich der Eindruck entsteht, dass diese 'Prozesse' und 'Geburten' nicht immer ganz leicht sind(2). Jedenfalls wurden die Steinchen und die auf den Boden gefallen sind hinterher von Julia eingesammelt, und dann ganz am Schluss unter den TeilnehmerInnen verteilt. Auch diese kleinen und glitzernden Geschenke - sind für mich u.a. manifestierte Leuchtfunken unserer Seelen -, werden energetisiert und mit der Liebe und Freude der Spirits gebracht.

 

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Die Apporte und Materialisationen dieses Séance-Abends.
Die Apporte und Materialisationen dieses Séance-Abends.

Und dann als wir wieder in völliger Dunkelheit sassen und ich glaubte, dass es nun in die Ektoplasmaphase übergeht, gab es für mich völlig unerwartet noch einmal ein heller Lichtblitz beim Kabinett. Auf Bitte von Hans wurde erneut etwas Rotlicht gemacht und völlig überraschend, lag da nun ein Stück weg vom Kabinett, ein grosser durchscheinender Stein im Raum. Dieser war ohne jegliches Geräusch 'erschienen', und dieser Stein der als 'Zentrumsstein' bezeichnet wird, wurde mir dann mit einigen wenigen Worten gereicht und übergeben. Ich war tief gerührt, überwältigt und mit grosser Dankbarkeit erfüllt, denn dieses Geschenk erreicht mich, unseren Zirkel und die Menschen darin, zu einem besonderen Zeitpunkt! ......... Aber nach dieser Steinübergabe, ging es wirklich in die Dunkel- und Ektoplasmaphase, aber wie schon bei den kleinen Steinchen, war auch hier der Übergang sehr schnell und ungewöhnlich fliessend. Normalerweise begleitet und erklärt Hans den Vorgang zumeist Schritt für Schritt, an diesem Abend aber kam recht schnell das Signal für das Rotlicht. Und da sass das Medium mit ausgeworfenem Ektoplasma durch den Mund, dieses reichte von demselbigen fast bis zum Boden und an seinem Ende, konnte man eine Hand mit Fingern sehen.

 

Die Hand war deutlich als solche zu erkennen, aber sie war nicht ganz ausgeformt, die Finger eher etwas breit und insgesamt leicht flach, so dass das Ganze eine Hauch von Zweidimensionalität hatte. Aber interessant war erneut, dass das Ektoplasma ein gewisses Eigenleben zu haben schien, denn obwohl es von niemandem berührt und angefasst wurde, bewegte es sich selbständig. Hing dieses mit der Hand am Ende anfänglich noch mehrheitlich gegen den Boden, richtete sich die 'Ektoplasma-Hand' und der 'Ektoplasma-Arm' nun langsam auf und winkte sachte in Richtung des Publikums. Wow! ........ Das Medium löste dann das Ektoplasma in der nächsten Dunkelphase aus seinem Mund, so dass es bei erneutem Rotlicht dann vor diesem - ähnlich einer Wolke - auf dem Boden lag. Dort 'bewegte' und 'atmete' es weiterhin selbständig, man sah, dass es sich an einem Ende irgendwie formen wollte, so dass man kurz hintereinander 2 mal Dunkelheit und erneut Rotlicht machte, um es dabei zu unterstützen. Das Ektoplasma schien sich zu einer Säule aufrichten zu wollen, aber das war nicht so ganz klar, jedenfalls gab Hans dann bald bekannt, dass die Kraft langsam erschöpft ist, unter anderem wegen zu wenig Wassereinnahme des Mediums.

 

Zum Schluss wurde uns aber noch das Medium gezeigt, wie es und soweit ich es erkennen konnte, (fast) vollständig von einer dünnen Gaze von Ektoplasma überzogen war, besonders eindrücklich, dass dies ganz schnell vonstatten ging. Zuerst lag das Ektoplasma noch zu Füssen des Mediums, dann wurde kurz das Rotlicht aus- und nach einem Moment erneut angemacht, worauf das Medium ganz von dieser dünnen Ektoplasma-Gaze eingehüllt schien. Staunen! ......... Da ich ganz hinten und etwas seitlich sass, war es mir nicht (immer) möglich alles ganz genau oder im Detail zu sehen. Auch das Rotlicht selbst macht das nicht immer unbedingt leicht, da dieses meine Augen etwas anstrengt, aber die wesentlichen Aspekte bekomme ich (bekommt man) eigentlich immer gut mit. Und am Schluss festzustellen, dass wir um die 2 1/2 Stunden in der Séance gesessen sind, hat mich noch einmal erstaunt, denn ich hätte die Zeit auf allerhöchstens 2 Stunden eingeschätzt. Es war also wieder einmal mehr, eine freudige und interessante Angelegenheit an einer Séance teilzunehmen, und ich ging innerlich und äusserlich beschenkt nach Hause. Zwar hatte ich am Tag danach einen ziemlichen 'Energiekater', aber es ist ein kleiner Preis für all das was ich erneut erhalten habe.

 

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(2) Unerwartet, bin ich zwischenzeitlich an eine kleine Ausstellung zum Thema der physikalischen Medialität herangelaufen und dort hat Kai Mügge, eine kürzere aber interessante Präsentation gegeben und Fragen beantwortet. Dabei betraf eine Frage aus dem Publikum die Augenapporte und ob diese dem Medium Schmerzen bereiten würde, was er dann ausdrücklich verneint hat. Weder bekommt er als Medium in der Trance etwas davon mit, noch gibt es hinterher dabei Verletzungen oder Rötungen an oder im Auge, was eine weitere Besonderheit an diesem medialen Prozess ist.

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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