Séance 27. April 2017 1-5

ERGÄNZENDE GEDANKEN

 

Nun komme ich langsam zum Schluss meiner Ausführungen und es ist insgesamt mehr geworden, als ich ursprünglich gewollt und geplant habe. Aber es war mir für mich selbst wichtig, dass ich möglichst viele Aspekte und Facetten innerhalb dieses Themas in Ruhe auseinander nehme und dabei schaue und beobachte, was dabei herauskommt - sinnvoll oder weniger sinnvoll. Es geht dabei darum immer weiter zu lernen, nicht nur in Verbindung mit dem Wirken der 'Kräfte' und den 'Spirits', sondern über das Leben selbst und was es in mir und um mich bewegt. Gab und gibt es dabei irgendetwas das ich noch nicht weiss, habe ich neue Erkenntnisse und Einsichten gewinnen können, die neu und vor allem im täglichen Leben hilfreich und anwendbar sind? Denn wenn das nicht der Fall ist, dann habe ich sicher etwas übersehen, habe ich mich nicht weit genug öffnen und hingeben können! Und es sollte etwas sein, das mich selbst und mein Kern berührt und anregt ....... .

 

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Manchmal geht es aber auch nur darum, etwas das schon besteht und erarbeitet ist, weiter zu vertiefen damit es Kraft gewinnt und wachsen kann. Aber was immer es ist, der springende Punkt dabei muss sein, dass es entweder ganz aus dem Eigenen kommt, oder dass ich es ganz zu meinem Eigenen machen kann, wenn es denn mit dem Ich und Selbst in Einklang ist. In diesem Fall und in Bezug auf die Séance und die verschiedenen Materialisationen, ist es für mich von aussen gekommen und war damit ursprünglich Teil eines Äusseren, der (noch) nicht zu mir gehört hat. Bleibe ich bei diesem Äusseren und beim Du und sehe es nur im 'Dort', dann habe ich nur einen Aspekt beachtet, erst wenn ich es (auch) zu mir und ins 'Hier' nehmen kann, decke ich beide Pole ab. Das wiederum ist erst die horizontale Ebene, nur wenn ich es dann auch noch in die Vertikale, auf das Unten und Oben und die 3 Welten und Schichten übertragen kann, wird es allumfassender.

 

Und wenn wir wie von A.H. vorgeschlagen die Schöpfung betrachten und über diese sinnieren und reflektieren, und welch wunderbare Schönheit diese Schöpfung hervorgebracht hat, dann kann uns das viel lehren. Im besten Fall erwächst ein Respekt, eine Bewunderung, Achtung oder gar eine Demut vor diesen 'Kräften', so dass wir (endlich) anfangen achtsamer mit der inneren und äusseren Welt umzugehen. Noch kraftvoller wird dieser Prozess, wenn wir diesen folgerichtig auf uns selbst übertragen, denn wir sind einerseits Teil dieser grossen Schöpfung, anderseits sind wir selbst schöpferisch begabt und beständige Mitschöpfer. Auf welche Weise achten und betrachten wir also die Schöpfung und uns als Schöpfung, auf welche Weise setzen wir unsere eigene Schöpfungskraft ein? Bringen wir wie die Steine uns selbst zum glitzern und leuchten, und verströmen wir unsere Farben und Qualitäten heilbringend an unsere Umwelt und die Welt selbst?

 

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Denn gerade die Steine sind es die nicht nur rein etwas archetypisches in uns auslösen und berühren, sondern ihre jeweiligen Farben entsprechen auch bestimmten Energien, Eigenschaften sowie Symbolen, und sind damit Potenziale von Wachstum oder Heilung. Sie stellen in dieser Form 'höhere' und 'tiefere' Qualitäten dar, die uns persönlich auf 'höhere' und 'tiefere' Ebenen heben können, was grundsätzlich und auf diese Weise, immer mehr Liebe, Heilung und Wachstum mit sich bringen wird. Aber damit das wirklich mit uns geschehen kann und wie ich es nun verschiedentlich angetönt habe, müssen wir diese Kräfte von Aussen gegen Innen in uns hineinnehmen, bzw. von Innen gegen Aussen hervorbringen können. Es geht also darum im Sinne von Resonanz und Spiegelung, die inneren Entsprechungen der Steine in uns als heilige und heilende Qualitäten 'aufzurühren' und selbst hervorzubringen, und dann mit der Welt heilbringend zu teilen.

 

Somit haben die Steine - aber auch die Botschaft von A.H. - nicht nur eine äussere Geschichte zu erzählen, sondern schlussendlich kann es (für mich) gar nicht anders sein, als dass diese uns in unserem Inneren berühren wollen. Und wir sollen damit nicht nur im Geiste und im Wissen wachsen, sondern auch am Herz und an der Seele gedeihen, sowie am Körper auf der Ebene von DNA & Co. heilsam stimuliert werden. Das ist ein Schöpfungs-, Werdungs- und Veredelungsprozess, einer der in uns nur geschehen kann, wenn wir uns diesem öffnen, hingeben und dafür entscheiden, ob wir das überhaupt zulassen und den Fokus auf das Heilige halten wollen. Denn die Schöpfung und ihre Schöpferkraft ist ja immer da und im Hier präsent, aber gegen das Vergessen und wie durch die Séance geschehen, kann sie uns erneut 'erinnern' und versuchen zu 'stimulieren'. Aber wir sind es die Ja sagen, im Hier und in der Präsenz bleiben, und den Fokus ausrichten und halten müssen!

 

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Ich mag hier nicht immer die passenden Worte gefunden haben, der Text ist auch alles andere als wirklich rund, aber einerseits habe ich mich selbst in das Geschehen und Geschehene hineinarbeiten müssen, anderseits ist jede/r LeserIn ermutigt, sich auch seine eigenen Gedanken zu machen. Denn auch hier muss es vom Du zum Ich gehen und verinnerlicht werden, denn alle Seminare, Séancen, Bücher und Worte nützen wenig, wenn ich etwas nicht zu meinem Eigenen machen, bzw. mit mir in eine Einheit bringen kann. Das Horizontale/Aussen-Innen muss in Einklang gebracht werden können mit dem Vertikalen/Oben-Unten, letzteres dargestellt von den grössten der materialiserten Steine - denn auf gewisse Weise sind sie auch das 'Grösste' und das 'Wesentliche'. Denn diese sind nicht nur das Symbol für die Wurzel und die Krone des Weltenbaumes, und der symbolische Baum der wir selbst sind, sondern es ist auch das was unsere Vorfahren die Weltenachse genannt haben.

 

Es gibt mehrere Bedeutungsebenen der 'Weltenachse', auch hier solche die sich mehr an einem heiligen Aussen oder mehr an einem heiligen Innen orientieren, für mich wichtig hier und im Moment, dass sich die Schöpfung in uns allen spiegelt und sich um uns und für uns dreht. Wir sind alle ein Teil, ein Aspekt, eine Facette der leuchtenden Schöpfung, wir sind alle etwas ganz einzigartiges, über das sich die Schöpfung manifestieren und ausdrücken möchte. Und dies ist ebenfalls nur auf unsere einzigartige Weise möglich, und dies ist gleichzeitig der schönste aber auch schwierigste Weg den wir zu gehen haben. Es ist der Weg der Wurzel, aus dem dann der Stamm und die Krone erwächst, der Weg auf dem uns die Spirits dabei helfen, die Kräfte der 'heiligen Steine' in uns zu erwecken. Jene Steine, die in der Erde unter unseren Wurzeln schlummern und der Wunsch nach deren Besitz, eigentlich ein Ruf der persönlichen Erweckung, nach Veredelung und geheiligtem Wachstum ist.

 

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 Ein von Herzen kommendes 'Dankeschön' an

Kai und Julia Mügge, A.H. und H.B., sowie das ganze Spirit-Team,

und all die Menschen die solche Erfahrungen erst möglich machen.

In Verbundenheit und Wertschätzung!

 

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Weltenachse = 1 / 2 / 3 / 4 /

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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