Séance 27. April 2017 1-1

Ich habe am Donnerstag-Abend dem 27. April an einer Séance beim Basler Psi-Verein mit Kai und Julia Mügge teilgenommen. Nach einer ersten kurzen Begrüssung und Einführung durch L.W. und Kai Mügge, gab es die Vorbereitungsphase und nach dieser trafen wir uns im Séanceraum. Während das Medium mit Unterstützung seiner vertieften Atmung in die Trance ging, haben wir TeilnehmerInnen zuerst eher noch zurückhaltend mitgesungen. Nachdem erste Lichter ausserhalb und im Kabinett aufgeblitzt sind, hat sich dann auch die Geistpersönlichkeit Hans B. gemeldet und uns begrüsst.  

Ab da haben wir stärker und intensiver gesungen, ebenso hat uns Hans den Verlauf des Abends verkündet. Zuerst, dass verschiedene persönliche Steine neu aufgeladen werden sollen, und dass wir dann folgend schon in die Ektoplasmaphase übergehen, dort unterschiedliche Seinszustände desselbigen zu sehen sein werden, sowie sich dann ein Gast zeigen wird. So geschah es dann auch, und als erstes wurden die vorhandenen Steine ins Kabinett gereicht, zuerst die Zentrums- und Blutsteine, dann noch die grösseren und mittleren Aktivsteine.

 

Obwohl das Kabinett von den Mithelferinnen zugehalten wurde, konnten wir durch den Spalt sehen wie dort ein bläuliches Licht erschien und wie es immer wieder hell aufblitzte, und so die Steine neu geladen wurden. Bei kurzen Öffnungen des Kabinett's wurde uns dieser Ablauf aber auch direkt gezeigt: zum einen sich um die Steine ein bläuliches Licht bildete, diese gar wie in einen feinen Nebel gehüllt schienen, und innerhalb dessen sich kleine etwas heller Lichtlein bewegten, zum anderen wie es in den Händen des Mediums aufblitzte und dadurch der Stein hellbläulich aufleuchtete und erleuchtete. Sehr eindrücklich und imposant!

 

Auch mein Aktivstein wurde gegen Schluss dieser ersten Phase neu geladen, und als ich ihn zurück erhielt, musste ich den Stein recht schnell in meinem Gilet (Weste) verstauen. Denn mit der Übergabe des Steines wurde ich von einer starken Energie erfasst, in meinem Mund entstand ein intensives rauch- und ozonartiges Empfinden, ganz ähnlich wie bei einem Gewitter und wenn es auf eine ganz bestimmte Weise anfängt, in der Luft zu riechen. Die Energie floss so stark in meinen Körper und in meinen Kopf, dass mir etwas schwummerig-schwindelig wurde und ich die nächst folgenden Worte von Hans B. nicht vollständig mitbekam, als er einen Moment zum Thema Aufbau und Funktionsweise unseres Geistes sprach.

Grüner Aktivstein (rechts) - durch Kai M. materialisiert und neu aufgeladen.
Grüner Aktivstein (rechts) - durch Kai M. materialisiert und neu aufgeladen.

Als zweites folgte dann die Auswurf- und Aufbauphase des Ektoplasma, dazu herrschte zuerst völlige Dunkelheit, dann bei kurzem Rotlicht konnten wir sehen, wie dieses verbunden mit dem Medium, an ihm und am Kabinett hing. Als nächstes, wurde das Ektoplasma vollständig vom Medium sowie vom Kabinett abgelöst und sammelte sich am Boden vor den Füssen des Mediums. Dort sah es etwas aus wie eine massige und flauschige Wolke und fing an, von innen heraus bläulich leuchtend aufzublitzen, so dass wir das Ektoplasma in der Dunkelheit gut sehen konnten, ebenfalls wie es sich zu bewegen und mit dem Aufleuchten zu ‚wogen’ schien.

 

Dann kam die angekündigte etwas längere Dunkelphase, bis ein helles Licht über dem Kabinett aufblitzte. Auf ein Zeichen des Mediums hin, wurde das Rotlicht angemacht und wir konnten sehen, dass dieses erneut teilweise mit dem Ektoplasma auf der Vorderseite seines Körpers bedeckt war. Dasselbige schien nun aber viel dichter und fester zu sein, ausserdem wirkte es auf mich irgendwie 'fetzen- und strängeartig', also anders und wie auch schon, sehr glatt und wie ein Leinentuch. Es wurde nun ein Teilnehmer aus dem Publikum und L.W. zum Kabinett gerufen, um sich das Ganze näher anzusehen und um die Persönlichkeit zu identifizieren, die sich im Ektoplasma abbildet. Nachdem das Medium dieses ‚feste’ Ektoplasma noch etwas auseinanderziehen musste, bildete sich darin für L.W. deutlich erkennbar der Chemiker Albert Hofmann ab. Ebenso und wie aus dem Nichts und ohne ein Geräusch zu machen, lagen vor dem Kabinett plötzlich mehrere verschieden grosse Aktivsteine sowie ein Wachsgebilde.

 

Es meldete sich dann noch einmal Hans B., um den Abend zu beschliessen und um die Gruppe zu verabschieden. Das Medium kam recht schnell und selbständig aus der Trance zurück, worauf alle TeilnehmerInnen den Raum verliessen und im Eingangsbereich darauf warteten, dass nun gemeinsam das Wachsgebilde genauer untersucht wird. Zusammen gingen wir alle in den grossen Seminarraum, wo sich L.W. umringt von den beteiligten Menschen daran machte, den ‚Wachsball’ vorsichtig mit einem Messer aufzuschaben. Dies dauerte einen Moment während die Spannung spürbar stieg, dann schälte sich aus dem Wachs ein Kunststofftütchen heraus, in das wiederum zwei Gegenstände verpackt waren.

 

Diese stellten sich als zwei gefaltete Papierchen heraus, wovon L.W. zuerst das grössere nahm und es vorsichtig öffnete. Zum grossen Erstaunen aller und unter vieler Ahhh’s und Ohhh’s, bekamen wir nun einen kleinen Schatz von im Lichte glitzernder Steinchen zu sehen. Rufe des Entzückens gingen durch die Menge und es schien bald ziemlich klar, dass dies keine vielfarbigen Glassteinchen sein konnten, sondern echte Edel- und/oder Halbedelsteine sein mussten – und wie sich nachträglich herausstellte, 64 Stücke an der Zahl waren. Dann machte sich L.W. daran das zweite Papierchen zu öffnen das gerollt war, und darin eine von Hand geschriebene Botschaft hervorkam die von Albert Hofmann übermittelt wurde. Dort stand:

 

„Möget ihr euch der Schöpfung bewußt werden, Lucius, wenn ihr das Paradies empfangt. Albert“

 

Auch diese Nachricht brachte viel Aufregung unter den Leuten mit sich, es wurde überlegt und diskutiert was sie genau bedeuten könnte, z.B. brachte man die Steinchen mit dem Wort ‚Paradies’ in Verbindung, bzw. dass sie symbolisch dafür stehen könnten. Ebenfalls wurde das Schriftbild analysiert und mit einer anderen handschriftlichen Botschaft von A.H. verglichen, sowie weitere Überlegungen eingebracht wurden, die u.a. mit dem verwendeten Eszett(ß) zu tun hatten. Insgesamt herrschte aber eine freudige, berührte und aufgeregte Stimmung und es stand ausser Frage, dass wir an diesem Abend etwas ganz besonderes erlebt und zu sehen bekommen haben.

 

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"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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