Ergänzung zu 'Wertskala' 1

Ich beschreibe an anderer Stelle (*) meine Wertskala für ein BLÜTENBILD (BB) und teile dieses in drei Kategorien ein. Ich möchte das hier an dieser Stelle kurz ergänzen und erweitern. Wie aber schon gesagt, ist das etwas Persönliches und dient mir als Orientierung, und obwohl ich mit diesen drei Kategorien eine Unterteilung schaffe, sind die Übergänge doch manchmal fliessend und teilweise nur grob unterteilbar.

Zu Kategorie 1, und das ist eigentlich die grösste und wichtigste Ergänzung hier, ist zu sagen, dass entsprechend meiner Arbeitsweise und der jahrelangen Übung mit dieser Art Arbeit, mir es oftmals schon nach der ersten Einnahme einer neuen Essenz möglich ist zu sagen, wie das Mittelbild in seiner Grundstruktur aussieht. Ich bin mir bewusst, dass das hier eine grosse Aussage ist und möchte diese differenzieren, denn so etwas ist mir nur dann möglich, wenn ich es mit einer gut hergestellten Essenz zu tun habe und mit einer Pflanze angesetzt, die auch eine gewisse 'Grösse' hat.

 

Aber ob ich das Mittelbild richtig erfasst habe, das kann ich nach dem ersten Mal nur vermuten, denn dann folgen weitere Versuche und diese müssen die bisherigen Versuche bestätigen, wiederholen und erweitern. Dies heisst, dass ich mit einer Blütenessenz mehrere Kurzzeitversuche entsprechend meiner Arbeitstechnik mache, bevor ich erste Notizen veröffentliche. Ich für mich selbst brauche mindestens drei Versuche, bevor ich mir ungefähr sicher bin, dass ich eine Grundrichtung der Pflanze erfasst habe, aber nur, wenn die Ergebnisse alle drei in die gleiche Richtung gehen. Aber nachher braucht es noch einige Versuche mehr, um dem Blütenbild eine gute erste Gestalt zu geben.

 

Wenn ich mir neue Blütenessenzen kaufe, ganz gleich ob es davon schon ein Mittelbild gibt oder nicht, teste ich diese für mich durch. Ich selbst kann mich nicht einfach nur an einem theoretischen Blütenbild orientieren, sondern ich brauche ein Gefühl und Empfinden dafür, mit was für einer Kraft, mit was für einem Wesen ich es zu tun habe. So mache ich bei allen neuen Blütenessenzen zuerst einen Probetestlauf, um einen ersten Eindruck zu bekommen, ob mir die Kraft der Essenz überhaupt interessant genug erscheint, um ihrer Spur dann weiter zu folgen. Essenzen die mich besonders kraftvoll dünken, auf die konzentriere ich mich dann und teste sie in Abständen immer wieder, bis ein für mich sicheres Grundbild steht an dem ich mich ausrichten kann. Und natürlich gebe ich dann noch jenen Pflanzen und Blüten besondere Aufmerksamkeit, die in Resonanz mit mir selbst und meiner Geschichte und meinem Wesen stehen.

 

Abgesehen vom Blütenbild selbst, und dieses zu Erforschen schon ein anregender Prozess als solches ist, entstehen für mich häufig zwei weitere interessante Aspekte innerhalb der 1. Kategorie. Zum Einen und wenn meine Lebenskraft positiv stimuliert wird, erlebe ich ganz allgemeine innere Öffnungen die nichts mit dem Blütenbild als solches zu tun haben müssen, die mich aber bekannte Facetten meines Lebens klarer und tiefer sehen und wahrnehmen lassen. Zum Anderen und in Verbindung mit dem Blütenbild, lerne ich ganz neue Sachen über das Leben selbst, erkenne Zusammenhänge die mir vorher nicht bewusst waren, und verstehe Aspekte meines Lebens aus einer ganz neuen Perspektive und Sichtweise. Die Pflanzen haben mir auf diese Weise schon eines gelernt und vermittelt!

 

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(Zu Teil 2)

"Man erlangt wahrhaftige Einsicht und Erleuchtung nicht, indem man sich nur das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man ebenso in die Dunkelheit hinabsteigt und diese erforscht." R.W.S

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